Kaltfront, kräftiger Regen und stürmischer Wind: Für sieben Bundesländer gelten Wetter-Warnungen – und auch in den kommenden Tagen bleibt es wechselhaft.
Österreich steht vor einem markanten Wetterumschwung. Am Mittwoch zieht eine kräftige Kaltfront von Westen über das Land und bringt verbreitet Regen. Besonders im Südwesten und Süden können größere Regenmengen zusammenkommen. Im Norden und Osten startet der Tag hingegen noch teilweise sonnig, ehe sich die Schauer am Nachmittag auch dorthin ausbreiten.
Die Unwetterzentrale hat aktuell für sieben Bundesländer Warnungen beziehungsweise Vorwarnungen ausgegeben. Betroffen sind Kärnten, Tirol, Salzburg, Niederösterreich, Wien, das Burgenland und die Steiermark. In Kärnten und Tirol wird vor Regen gewarnt, in den übrigen betroffenen Bundesländern steht vor allem kräftiger Wind im Fokus.
Temperatursturz erwartet
Am Mittwoch werden lokal noch bis zu 21 Grad erreicht, meist liegen die Höchstwerte bei 17 bis 19 Grad. Gleichzeitig frischt der Wind deutlich auf. Im östlichen Bergland weht zunächst föhniger Südwind, am Abend sind im Donauraum auch stürmische Böen aus West möglich.
In der Nacht auf Donnerstag sinkt die Schneefallgrenze im Westen auf rund 1.300 Meter. Am Donnerstag regnet es zunächst verbreitet noch etwas, besonders im zentralen Bergland halten sich die Schauer länger. Im Laufe des Vormittags trocknet es von Westen her zunehmend ab und die Sonne kommt wieder häufiger zum Vorschein.
Mit Höchstwerten von nur noch 9 bis 13 Grad wird es am Donnerstag deutlich kühler. Dazu weht mäßiger bis lebhafter West- bis Nordwestwind.
Orkantief „LUISE“ nähert sich
Die ruhigere Wetterphase hält allerdings nicht lange an. Am Freitag zieht das Zwischenhoch bereits wieder nach Osten ab. Der Tag startet zunächst trocken und mit einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Besonders in der Osthälfte zeigt sich häufiger die Sonne.
Im Westen ziehen dagegen im Tagesverlauf dichtere Wolken auf. Gegen Abend erreicht die Kaltfront des Orkantiefs „LUISE“ bei den Britischen Inseln den Westen Österreichs und bringt dort neuerlich Schauer. Bei besonders im Osten lebhaftem Wind aus südlichen Richtungen werden 12 bis 17 Grad erreicht. In der Nacht sinkt die Schneefallgrenze im Westen wieder auf rund 1.500 Meter.
Trüber Samstag
Auch der Samstag bringt keine nachhaltige Wetterberuhigung. Anfangs kann sich im Osten noch kurz die Sonne zeigen, im Tagesverlauf überwiegen jedoch zunehmend die Wolken. Vor allem in den Alpen ist am Nachmittag mit Regen zu rechnen, während es ganz im Osten überwiegend trocken bleiben dürfte.
Mit Höchstwerten zwischen 7 und 12 Grad bleibt es kühl. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest.