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Hochwassergefahr

Starkregen und Sturzfluten: Warnung für Teile von Bosnien und Herzegowina

Starkregen und Sturzfluten: Warnung für Teile von Bosnien und Herzegowina
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Starkregen erhöht die Hochwassergefahr in der Herzegowina: Für den 21. und 22. Oktober warnen die Behörden vor Sturzfluten und dem Übertreten kleinerer Wasserläufe.

Die Agentur für das Adriatische Wassergebiet in Mostar hat für den 21. und 22. Oktober 2026 eine hydrologische Warnung für Teile der Herzegowina herausgegeben. Aufgrund lokal sehr intensiver Niederschläge besteht die Gefahr, dass kleinere Flüsse und Bäche über die Ufer treten und sich Sturzfluten bilden.

Besonders betroffen sein könnten das Einzugsgebiet der Neretva – vor allem der mittlere und untere Abschnitt – sowie das Flusssystem Tihaljina–Mlade–Trebižat (TMT). Die Prognose basiert auf den aktuellen Wetterdaten des Föderalen Hydrometeorologischen Instituts von Bosnien und Herzegowina.

Bis zu 120 Liter Regen möglich

Zusätzlich gilt für die Herzegowina eine orange Wetterwarnung wegen starker Niederschläge. Zwischen Mittwoch, 21. Oktober, 9 Uhr und Donnerstag, 22. Oktober, 3 Uhr werden verbreitet 30 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Im Osten, Südosten und Norden der Herzegowina können lokal sogar 80 bis 120 Liter zusammenkommen.

Die großen Regenmengen können insbesondere kleinere Wasserläufe rasch anschwellen lassen. Behörden warnen deshalb vor möglichen Überschwemmungen, Sturzfluten und lokal auch vor Problemen auf Straßen und Grundstücken.

Behörden rufen zu Vorsicht auf

Die zuständigen Zivilschutz- und Rettungsdienste wurden aufgefordert, die Entwicklung laufend zu beobachten und bei Bedarf rechtzeitig zu reagieren. Dabei sollen sie sich am föderalen Einsatzplan zum Hochwasserschutz orientieren. Besondere Vorsicht gilt in der Nähe von Flüssen, Bächen, Kanälen und anderen Wasserläufen sowie in Gebieten, die bereits in der Vergangenheit von Überschwemmungen betroffen waren.

Die Behörden raten dazu, gefährdete Gegenstände aus tiefer gelegenen Bereichen von Grundstücken zu entfernen und Fahrzeuge bei drohender Überflutung rechtzeitig an sichere Orte zu bringen. Überflutete Straßen und schnell fließende Wasserläufe sollten keinesfalls zu Fuß oder mit dem Auto überquert werden.

Lage kann sich kurzfristig ändern

Aktuelle Wasserstände an den hydrologischen Messstationen können über die Website der Agentur für das Adriatische Wassergebiet Mostar verfolgt werden. Die Behörde weist darauf hin, dass die Einschätzung auf den derzeit prognostizierten Niederschlagsmengen beruht. Ändert sich die Wetterprognose, kann sich entsprechend auch die erwartete hydrologische Lage verändern.

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KO KOSMO-Redaktion
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