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Flugunfall

Flugzeug-Crash: Notoperation rettet 80-jährigem Piloten das Leben

Flugzeug-Crash: Notoperation rettet 80-jährigem Piloten das Leben
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Flugunfall, schwere innere Verletzungen, eine Notoperation und ein 80-Jähriger, der die Ärzte staunen lässt.

Alfred Kroissenbrunner, ein 80-jähriger Pilot aus Zell am See, verdankt sein Leben einer Notoperation. Am 4. Oktober verunglückte er bei einem Flugunfall in Krimml schwer – die dabei erlittenen inneren Verletzungen waren lebensbedrohlich.

Der Unfall ereignete sich am letzten Tag des Gebirgspilotentreffens, als Kroissenbrunners Leichtflugzeug beim Start von einer Wiese mehrere abgestellte Maschinen streifte und schließlich in eines davon krachte. Die Folgen waren gravierend: Der Pilot musste umgehend in das Klinikum Schwarzach im Pongau eingeliefert und notoperiert werden.

Schwere Eingriffe

Die behandelnden Ärzte zeigten sich von Kroissenbrunners körperlicher Verfassung beeindruckt – für sein Alter sei er in außergewöhnlich gutem Zustand gewesen. Primar Reiko Wiesner verwies auf die Erfahrung des Hauses im Umgang mit schwersten Verletzungsbildern: „Wir haben hier relativ viele lebensbedrohliche Verletzungen, Risse in Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse etwa.“

Im Zuge des Eingriffs wurden Teile des Magens sowie des Dickdarms entfernt; das an mehreren Stellen eingerissene Zwerchfell wurde genäht. Kroissenbrunner selbst beschrieb das Ausmaß der Operation so: „Es ist unglaublich. Der Primar hat mir gesagt, welche Organe ich im Krankenhaus gelassen habe. Ein Viertel meines Magens, ein Teil des Dickdarms sind herausgenommen worden. Das Zwerchfell ist an vielen Stellen eingerissen, das hat man wieder angenäht.“

Ursache & Ermittlungen

Als mögliche Ursache des Unglücks nennt Kroissenbrunner einen defekten Bremszylinder. Seine Cessna, ein fast 70 Jahre altes Flugzeug, das er mehr als ein halbes Jahrhundert lang pilotierte, dürfte irreparabel beschädigt sein.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und einen Flugzeugsachverständigen mit der Untersuchung des Unfalls beauftragt.

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KO KOSMO-Redaktion
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