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Sommeraktion

Browser-Revolution: Firefox macht teure VPN-Dienste überflüssig

Browser-Revolution: Firefox macht teure VPN-Dienste überflüssig
quelle: (istockfoto VPN)
3 Min. Lesezeit |

Firefox schaltet für den Sommer einen Gang hoch – und macht sein integriertes VPN deutlich attraktiver als gewohnt.

Wer gelegentlich auf ein unkompliziertes VPN zurückgreifen möchte, hat seit einigen Wochen die Möglichkeit, dies direkt im Firefox-Browser zu tun. Der Dienst ist kostenlos, ermöglicht den Zugriff auf Server in fünf Ländern und stellt monatlich ein Freivolumen von 50 Gigabyte zur Verfügung. Für den Sommer hat Firefox nun jedoch eine Sonderaktion gestartet: Das monatliche Datenlimit entfällt vollständig, und statt fünf Ländern stehen nun 28 Standorte zur Auswahl. Die Aktion ist bis zum 31. August 2026 gültig.

Gerade in den Sommermonaten greifen viele Gelegenheitsnutzer wieder auf VPN-Dienste zurück – nicht zuletzt deshalb, weil Reisen häufig den Umgang mit ungesicherten WLAN-Hotspots und ein erhöhtes Streaming-Aufkommen mit sich bringen. Für genau diese Szenarien kann ein VPN hilfreich sein. Technisch gesehen handelt es sich bei Firefox VPN zwar nicht um ein klassisches VPN, sondern um einen Proxy-Dienst. Der wesentliche Unterschied: Das integrierte Firefox-VPN leitet ausschließlich den Browser-Datenverkehr über einen sicheren Proxy-Server und schützt im Gegensatz zu vollwertigen VPN-Lösungen nicht den gesamten Datenverkehr des Geräts. Dennoch bietet er zusätzlichen Schutz in unsicheren Netzwerken und ermöglicht es etwa, aus dem Ausland auf Webseiten zuzugreifen, die außerhalb Österreichs nicht verfügbar sind.

Verfügbare Länder

In der derzeit verfügbaren Version sind allerdings nur 24 Länder sichtbar. Neben Deutschland, den USA, Kanada, Großbritannien und Frankreich finden sich dort Australien, Belgien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Finnland, Irland, Italien, Malaysia, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Singapur, Spanien, Südafrika und Thailand. Alle übrigen Funktionen des Dienstes bleiben unverändert – darunter auch die Möglichkeit, Ausnahmen zu definieren, also Webseiten festzulegen, die den VPN-Tunnel gezielt umgehen sollen.

Verbrauchsanzeige

Damit das Datenvolumen nicht ausgerechnet während des Urlaubs zur Neige geht, wird bis Ende August keinerlei Mengenbegrenzung angewendet. Nutzende können den Dienst in diesem Zeitraum also ohne Einschränkungen verwenden. Wer sich durch die Anzeige im Browser verunsichert fühlt, kann diese bedenkenlos ignorieren: Obwohl die erweiterte Länderauswahl bereits aktiv ist, wird in der Verbrauchsanzeige weiterhin der Wert von 50 Gigabyte eingeblendet. Nach längerem Testen fällt jedoch auf, dass das angezeigte Volumen trotz aktiver VPN-Nutzung nicht abnimmt. Es liegt nahe, dass die Verbrauchsanzeige im Rahmen der Sommeraktion schlicht deaktiviert wurde und dauerhaft „50 GB von 50 GB für diesen Monat übrig“ anzeigt.

Mit dem Ende des Augusts läuft die Aktion aus. Ab September kehren die ursprünglichen Einschränkungen zurück: Dann stehen wieder nur fünf Länder sowie ein monatliches Datenvolumen von 50 Gigabyte zur Verfügung.

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KO KOSMO-Redaktion
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