Nach der tödlichen Attacke auf einen Elfjährigen in Leoben wurde die tatverdächtige Mutter vom Krankenhaus in die Justizanstalt überstellt. Ihr Motiv bleibt rätselhaft.
Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen elfjährigen Buben in Leoben ist die unter dringendem Tatverdacht stehende Mutter des Kindes nun vom Krankenhaus in die Justizanstalt überstellt worden. Die 39-Jährige steht im Verdacht, ihren Sohn mit einem Messer tödlich verletzt und sich anschließend selbst Schnittverletzungen zugefügt zu haben. Die Ermittlungsbehörden können derzeit weder zum genauen Tathergang noch zum möglichen Motiv konkrete Angaben machen.
Die Untersuchungen dauern an. In der Wohnung der Tatverdächtigen wurden bereits mehrere Messer als potenzielle Tatwaffen sichergestellt. Die Frau hatte selbst den Notruf abgesetzt und die Rettungskräfte alarmiert, die bei ihrem Eintreffen jedoch nur noch den Tod des Kindes feststellen konnten.
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Die Landespolizeidirektion Steiermark bestätigte zudem, dass der Bub bereits am Freitag nicht zum Unterricht erschienen war.
Verlegung in Justizanstalt
Die Festnahme der Mutter erfolgte unmittelbar nach der Tat am Freitag. Aufgrund ihrer Verletzungen musste die Tatverdächtige zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert und operativ versorgt werden. Am Sonntag, zwei Tage nach dem chirurgischen Eingriff, konnte die 39-Jährige laut Polizeiangaben in die Justizanstalt Leoben verlegt werden.
Eine ausführliche Vernehmung der Frau steht noch aus.
Diese soll nach Auskunft der Ermittlungsbehörden durchgeführt werden, sobald der Gesundheitszustand der Tatverdächtigen dies zulässt.