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Einbruch

Falscher Paketbote überfällt Kind (11) – war allein zu Hause

Falscher Paketbote überfällt Kind (11) – war allein zu Hause
FOTO: iStock/aquaArts studio
2 Min. Lesezeit |

Als vermeintlicher Paketzusteller verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung, in der nur ein Kind war. Der dreiste Raub in Lustenau schockiert die Gemeinde.

Ein Mann hat sich am Montag in Lustenau als Paketzusteller getarnt und eine Wohnung ausgeraubt, in der sich nur ein elfjähriges Kind befand. Der Vorfall ereignete sich in einem Wohnkomplex in der Grindelstraße. Laut Polizeiangaben handelt es sich beim Täter um einen 50- bis 60-jährigen Mann, der mit grüner Jacke, blauer Hose, dunklen Handschuhen, Sonnenbrille, blauem Fischerhut und dunklem Rucksack bekleidet war.

Tathergang

Der Eindringling durchsuchte sämtliche Räume der Wohnung und entwendete diverse Schmuckstücke. Als das Kind zu schreien begann, ergriff der Täter die Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.

Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

Sachdienliche Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle oder direkt beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 059/133803333 gemeldet werden.

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Kein Einzelfall in der Region

Laut der aktuellen Kriminalstatistik wurden in Vorarlberg allein im Jahr 2024 bereits acht Fälle registriert, bei denen sich Täter als Paketzusteller oder andere Dienstleister ausgaben, um in Wohnungen einzudringen. Erst im August ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, als ein Unbekannter einen Angestellten der OMV-Tankstelle in Lustenau überfiel – dieser Fall ist laut Landeskriminalamt bislang ungeklärt.

Präventive Maßnahmen

Die Polizei Vorarlberg empfiehlt Eltern, mit Kindern konkrete Verhaltensregeln für unerwartete Besucher einzuüben. Kindern sollte klar vermittelt werden, dass sie die Wohnungstür nicht öffnen dürfen, wenn sie alleine zu Hause sind – auch nicht bei vermeintlichen Paketlieferungen oder Handwerkern. Im Zweifel sollten Kinder immer erst Eltern oder Nachbarn kontaktieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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