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Teure Therapie

Ganze Wohnung geht für fünftätige Behandlung drauf: Wiener Klinik bietet schwerkrankem Mann Aussicht auf Heilung

FOTO: iStock/Akiromaru, zVg.

Zarko Tisma (51) aus Apatin ist schwer erkrankt, aber in der Klinik in Wien gibt es gute Aussichten auf Genesung. Um den Lungenkrebs zu besiegen, werden 150.000 Euro benötigt, erklärt die Stiftung „Be human“. Über diese Stiftung  sammeln Zarkos Frau Vukica und die Söhne Dusan und Luka Hilfe.

Bislang sind rund 17.000 Euro Dinar zusammengekommen. Für die ersten drei der erforderlichen sechs Chemotherapien in Kombination mit Immuntherapien hat die Familie alles verkauft, was sie konnte.

„Ärzte in Wien sind optimistisch. Das gibt uns Kraft durchzuhalten, zusammen mit Zarko, der heldenhaft kämpft, um diese Not, die uns widerfahren ist, zu überwinden. Denn die Diagnose war ein völliger Schock, weil Zarko ein gesundes Leben geführt hat, er hat weder getrunken noch geraucht“, sagt seine Frau vorsichtig optimistisch.

Die Diagnose wurde Anfang Juli gestellt, davor hatte Zarko Schmerzen, von denen er mehrmals ohnmächtig wurde.

„Es waren Rückenschmerzen, weshalb er zum Chiropraktiker ging, weil er dachte, es gäbe ein Problem mit der Wirbelsäule. Schließlich suchte er eine Klinik in Belgrad auf, wo ihm gesagt wurde, dass er an Bauchspeicheldrüsenkrebs leide“, so Zarkos älterer Sohn Dusan.

„Als wir den Befund in die Wiener Klinik schickten, kam ein sofortiger Anruf aus Österreich, dass Papa dringend in die Klinik kommen sollte. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass er nicht an einem Bauchspeicheldrüsentumor, sondern an Lungenkrebs erkrankt sei, der Metastasen gebildet habe. An den Knochen, entlang der Wirbelsäule und zu anderen Organen. Als wir erfahren haben, wie viel die Behandlungen tatsächlich kosten würden, verkauften wir die Wohnung, die aber für nur fünf Behandlungstage drauf ging. Uns blieb nichts anderes übrig, als über Aufrufe in den sozialen Medien um Hilfe zu bitten“.

Schätzungsweise 170.000 bis 200.000 Euro werden für die Behandlung des Vaters benötigt. Für jeden Patienten wird eine spezielle Therapie festgelegt, und keine Behandlung kostet unter 30.000 Euro.

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