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Tragödie

Horror-Moment im Fluss: Journalist tritt auf Kinderleiche

Horror-Moment im Fluss: Journalist tritt auf Kinderleiche
(Foto: Printscreen/TikTok)
3 Min. Lesezeit |

Ein brasilianischer Journalist stieß während seiner Berichterstattung über ein vermisstes Mädchen auf eine grausame Entdeckung. Lenildo Frazao stand für seine Reportage im Fluss Mearim nahe der Stadt Bakabal im Nordosten Brasiliens, als er plötzlich etwas unter der Wasseroberfläche spürte. Ausgerechnet an jener Stelle, an der er die Tiefe des Wassers demonstrieren wollte, befand sich die Leiche der 13-Jährigen, die dort zuletzt beim Schwimmen mit Freunden gesehen worden war.

Die Fernsehaufnahmen zeigen den sichtlich erschrockenen Reporter, der mitten in der Berichterstattung zusammenzuckt und hastig in Richtung Ufer zurückweicht. „Ich glaube, da unten ist etwas“, stammelte Frazao vor laufender Kamera. „Nein, ich gehe nicht weiter, ich habe Angst. Es hat sich wie eine Hand angefühlt – könnte sie es sein? Oder vielleicht war es nur ein Fisch. Ich bin mir nicht sicher.“ Der verstörte Journalist zog sich daraufhin in flacheres Wasser zurück.

Tragischer Fund

Nach diesem verstörenden Zwischenfall setzten Rettungskräfte die Suche fort. Taucher bargen schließlich die sterblichen Überreste des Mädchens genau an jener Stelle, wo der Reporter gestanden hatte. Ob Frazao tatsächlich auf den Körper getreten war oder etwas anderes gespürt hatte, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Trauer und Warnung

Die Obduktion ergab, dass die 13-Jährige durch Ertrinken ums Leben gekommen war und keine Anzeichen von Gewalteinwirkung aufwies. Die Beisetzung erfolgte noch am Tag der Bergung, dem 30. Juni. Die Schule des Mädchens rief eine dreitägige Trauerzeit aus, während Anrainer mit Kerzen und Gebeten der Verstorbenen gedachten.

In seinem Beitrag warnte Frazao eindringlich vor den Tücken des Flusses Mearim, dessen starke Strömungen und unberechenbare Tiefenverhältnisse durch Löcher am Grund besonders gefährlich seien.

@nypost

Gefährliches Gewässer

Der Fluss Mearim gilt in der Region als besonders riskant für Schwimmer. Die unvorhersehbaren Tiefenverhältnisse mit plötzlichen Löchern am Grund und versteckte Unterströmungen haben in der Vergangenheit bereits zu zahlreichen Unglücksfällen geführt. Besonders in der Umgebung von Bacabal kommt es immer wieder zu tragischen Vorfällen, da viele Einheimische und insbesondere Kinder die Gefahren unterschätzen.

Die lokalen Behörden raten regelmäßig zur Vorsicht beim Baden im Mearim-Fluss, doch konkrete Sicherheitsmaßnahmen wie Warnschilder oder Badeverbote an besonders gefährlichen Abschnitten werden in Berichten nicht erwähnt. Frazao selbst betonte in seiner Reportage die lebensgefährlichen Bedingungen des Gewässers und rief zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.