Karin Kneissl in der „ZiB 2“: „Muslime gehören zu Österreich“

INTERVIEW

Karin Kneissl in der „ZiB 2“: „Muslime gehören zu Österreich“

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Die FPÖ-Außenministerin Kneissl gibt klare Antworten. (Foto: kkneissl.com)

In der ZiB2 hat die FPÖ-Außenministerin, Karin Kneissl, Antworten zur Integration beantwortet. Für die Politikerin gehöre der Islam zu Österreich.

Der Frage, ob der Islam zu Österreich gehöre, wollte die FPÖ-Politikerin nicht ausweichen. In einem ZiB2 Interview sagte sie klar: „Muslime gehören zu Österreich.“

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Der FPÖ-Klubobmann reiste gestern nach Banja Luka, um dort an den Feierlichkeiten anlässlich des umstrittenen „Nationalfeiertags“ der Republika Srpska teilzunehmen.

 

Im Zusammenhang mit der Asyldiskussion verwies, die von den Freiheitlichen nominierte Außenministerin, auf die Genfer Flüchtlingskonvention. Diese schütze geflüchtete Menschen, solange sie politisch oder beruflich verfolgt würden, berichtet „heute“.

Für Kneissl würde es sich hier um „Asyl auf Zeit“ handeln. Würde der Schutzgrund nicht mehr zutreffen, würde auch der Anspruch auf Asyl wegfallen.

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Dass die FPÖ vor allem um serbische, aber auch kroatische Wähler bemüht ist, ist wahrlich kein Geheimnis mehr. Seit ungefähr 10 Jahren umwirbt die FPÖ – mit teilweise sehr beachtlichen Erfolgen – serbische und kroatische Wähler aus der Ex-Yu Community.

 

Im Interview wurde auch auf das Thema Großquartiere eingegangen. Die Pläne der Regierung würde die Außenministerin unterstützen, dadurch würde der Staat eine bessere Kontrolle erhalten.