Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Filialsterben

KiK-Schock! Diskonter sperrt jetzt auch Filialen in Österreich zu

KiK-Schock! Diskonter sperrt jetzt auch Filialen in Österreich zu
(Foto: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Der Textildiskonter KiK wird im ersten Quartal 2026 neun seiner österreichischen Standorte aufgeben. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Konsolidierungskurses, der europaweit etwa 50 Filialen betrifft – darunter 25 in Deutschland. Das Unternehmen ist seit 1998 auf dem österreichischen Markt präsent und verfügt aktuell über 220 Geschäftslokale.

In der Hochphase unterhielt KiK europaweit rund 4.200 Filialen mit insgesamt etwa 32.000 Beschäftigten. Bereits 2023 verzeichnete der Konzern Verluste. Im September 2025 erfolgte laut „Krone“ eine erste Schließungswelle, die auch Österreich erfasste.

Diese Schritte sind Bestandteil einer längerfristigen Strategie zur Portfoliooptimierung, die 2025 initiiert wurde und darauf abzielt, die Unternehmenseffizienz zu steigern sowie das Filialnetz nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten.

Zukunftspläne

Parallel zu den Schließungen plant KiK auch die Eröffnung eines neuen Standorts in Österreich, wobei die konkreten Planungen noch nicht abgeschlossen sind. Welche Filialen von der Schließung betroffen sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Das Unternehmen gibt seinen Mitarbeitern jedoch eine Zusicherung: „Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen. Aufgrund unseres dichten Filialnetzes und unserer starken Präsenz in der Fläche können wir in der Regel Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung bieten.“

Marktdruck

Als Ursachen für die Standortbereinigung führt KiK den intensivierten Marktdruck, steigende Inflationsraten, zurückhaltende Konsumenten sowie zeitweise unterbrochene Lieferketten an. Diese Faktoren belasten die gesamte Branche und machen auch vor KiK nicht Halt.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen