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„Michelangelo“ oder „Manhattan“: Welcher Beziehungstyp bist du?

(FOTOS: iStockphotos)

In Sachen Liebe und Beziehung gibt es immer wieder Effekte oder Phänomene, die das Zusammenleben beschreiben. So auch der „Michelangelo“-, bzw. „Manhattan“-Effekt. Allerdings sind nicht unbedingt beide positiv…

Gibst du deinem Partner viel Kraft und Raum, um sich zu entfalten und freust dich gemeinsam mit ihm oder ihr über Erfolge mit? Oder hast du Angst, dass die Entwicklung deines Partners eine Gefährdung für eure Beziehung darstellt – immerhin habt ihr euch ja ineinander verliebt, so wie ihr wart? Für beide Verhaltensweisen gibt es in der Psychologie einen Namen, nämlich: „Michelangelo“-, bzw. „Manhattan“-Effekt. Was die beiden konkret bedeuten und woher sie ihre Namen haben, erfahrt ihr weiter unten.

Was steckt hinter dem Michelangelo-Phänomen?
Es gibt genügend Effekte, die uns Liebesangelegenheiten erschweren. Selten, aber doch reihen sich darunter auch jene ein, die schön sind – so, wie das Michelangelo-Phänomen. Viele Menschen in glücklichen, gesunden Beziehungen können sich über diesen Effekt freuen.

Das Phänomen hat seinen Namen übrigens tatsächlich von dem berühmten Künstler Michelangelo. Er war nämlich der Meinung, dass es vor allem die Aufgabe des Bildhauers ist, die Schönheit der Skulptur zu zeigen. Ähnlich kann man das auch auf die Beziehung mit dem Partner, der Partnerin ummünzen.

Paare sind die Bildhauer ihrer Beziehung
Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung, die dein Leben verändern könnte? Egal, ob sie beruflich oder privat ist: Du kannst auf deinen Partner bauen, der dich dabei unterstützt, dir Kraft und genügend Raum gibt, um dich zu entfalten.

Wenn eure Beziehung so funktioniert, dann freu dich! Denn dann handelt es sich um das Michelangelo-Phänomen: Hierbei verhalten sich Paare so wie Bildhauer: Sie helfen dem Gegenüber dabei, seine Schönheit zu entfalten. Für eine richtige, gesunde Beziehung kann der Michelangelo-Effekt wichtig sein. Da man sich sicher sein kann, dass einem der Partner immer mit Rat und Tat zur Seite steht und einen dabei unterstützt, sich zu entwickeln. Im Gegensatz dazu steht der Manhattan-Effekt.

Was ist der Manhattan-Effekt?
Beim Manhattan-Effekt steht dir dein Gewissen ein bisschen im Weg. Nämlich dann, wenn du deinen Partner daran hinderst, dass er sich entfalten kann, nur, weil du darin eine Gefährdung der Beziehung siehst.

Der Effekt hat seinen Namen von dem Film „Manhattan“, in dem der Hauptdarsteller seine Freundin bittet nicht das Land zu verlassen, weil er Angst um seine Beziehung hat. Aber nicht nur in Filmen gibt es den Manhattan-Effekt: Eine Studie aus dem Jahr 2014 kam zu dem Ergebnis, dass viele Menschen dazu neigen, ihre Partner einzuschränken, wenn sie Angst haben, dass die Beziehung unter den Veränderungen leiden wird.