In einem unglücklichen Missverständnis wurden zwei mutmaßliche Diebe nach ihrer Festnahme verwechselt.
Aufgrund von sprachlichen Barrieren, optischer Ähnlichkeit und gleicher Staatsbürgerschaft wurde derjenige, der bereits vorbestraft war und in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert werden sollte, versehentlich freigelassen.
Unmittelbar nach der Freilassung des falschen Mannes bemerkten die Beamten ihren Fehler. Sie ließen sofort die Person gehen, die sie eigentlich freilassen sollten. Eine Suchaktion nach dem irrtümlich freigelassenen Komplizen wurde eingeleitet. Alle bisherigen Bemühungen, diesen zu finden, verliefen jedoch ergebnislos. Die Polizei betont jedoch, dass von dem flüchtigen Mann keine erkennbare Gefahr ausgeht.
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Infolge dieser Situation haben die Behörden interne Sofortmaßnahmen eingeleitet, einschließlich einer Sensibilisierung und eines Sechs-Augen-Prinzips. Zudem sind umfangreiche Untersuchungen im Gange und Prozessabläufe werden sorgfältig überprüft, um das Risiko künftiger Fehler zu minimieren. Die Behörden beteuern, dass sie alles daran setzen, derartige Zwischenfälle in der Zukunft zu verhindern.