Ralf Rangnick bekräftigt seine Hingabe zum österreichischen Nationalteam und lässt den FC Bayern München hinter sich. „Ich bin mit vollem Herzen österreichischer Teamchef. Diese Aufgabe macht mir unglaublich viel Freude und ich bin fest entschlossen, unseren eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterzugehen“, verkündet Rangnick.

Die Trainerfrage beim deutschen Rekordmeister wird zur Hängepartie. Nachdem bereits Julian Nagelsmann und Xabi Alonso dem FC Bayern eine Absage erteilt hatten, schien Ralf Rangnick das Rennen zu machen. Doch der Teamchef des österreichischen Nationalteams entscheidet sich gegen eine Rückkehr in die Bundesliga und für die Fortsetzung seines Engagements beim ÖFB. Christoph Freund, Sportdirektor des FC Bayern, anerkennt Rangnicks Qualität als Trainer und lobt die geführten Gespräche: „Dass Ralf Rangnick ein guter Trainer ist und in seiner Karriere schon viel bewegt hat, das wissen wir alle.“
ÖFB-Präsident nach Entscheidung erleichtert
Die Freude beim ÖFB ist groß, wie der Präsident des österreichischen Fußballbunds hervorhebt. Die Entscheidung Rangnicks, seine Zukunft weiterhin in Österreich zu sehen, wird als „klares Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft“ gewertet. Der Glaube an den Teamgeist und die Möglichkeit, das Team zu gestalten, haben den Ausschlag für das Verbleiben Rangnicks gegeben. Mit vereinten Kräften richtet man nun den Blick auf das bevorstehende große Ziel: die Europameisterschaft 2024.
Kampfansage für die EM 2024
Die EM-Endrunde im Nachbarland Deutschland wirft ihre Schatten voraus und die österreichische Auswahl, unter Rangnicks Führung, hat ehrgeizige Ziele. In der Gruppenphase trifft das ÖFB-Team auf hochkarätige Gegner: Frankreich, Polen und die Niederlande. Mindestens das Achtelfinalticket soll gelöst werden. Ralf Rangnick bleibt bis 2026 an Bord und betont seine Bereitschaft, die EM-Vorbereitungen mit voller Kraft anzugehen. Der ÖFB kann sich somit auf Kontinuität und Erfahrung im Trainerstab verlassen.
