Rapid über Causa Ljubičić: „Wir werden Dejan unterstützen“ (VIDEO)

MIT EINEM WURF INS AUS

Rapid über Causa Ljubičić: „Wir werden Dejan unterstützen“ (VIDEO)

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Dejan Ljubici - Laola1
(FOTO: skrapid.at)

Neuigkeiten vonseiten des Vereins zum Bierflaschen-Vorfall: Wie sieht der aktuelle Stand der Dinge aus und mit welchen Folgen hat der Profi-Kicker zu rechnen?

Zusammen mit seinem Fußballkollegen aus Wiener Neustadt, Daniel Sudar bewarf der Rapid-Profi Dejan Ljubičić eine Moschee in Bosnien-Herzegowina mit Bierflaschen – ein Vorfall, der für einen heftigen Shitstorm im In- und Ausland gesorgt hat. (KOSMO berichtete)

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Die Vandalen, die gestern die Fassade der städtischen Moschee in Kiseljak beschädigten, wurden nun verhaftet. Dies bestätigten die zuständigen Organe.

Der Rapid-Vorstand und Trainer äußerten sich abermals über die Causa Ljubičić und den aktuellen Stand der Dinge. „Eine sehr unschöne Aktion, das passt überhaupt nicht zu ihm„, erzählt Sportchef Fredy Bickel im Interview für Laola1.tv. „Das ist noch lange nicht abgeschlossen“, so Bickl weiter, womit er weitere Schritte und Gespräche ankündigte.

Nach der Weihnachtspause starte Rapid ihre Trainings. Gleichzeitig versuchte der Verein den 20-jährigen Ljubičić vor dem Shitstorm bestmöglich zu schützen. Auch Gespräche zwischen den Rapid-Chefs und dem Kicker gab es bereits.

Die Ergebnisse dieser und mit welchen vereinsinterne Konsequenzen der Übeltäter zu rechnen hat, wurden allerdings noch nicht öffentlich gemacht.

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Ljubičić bereut Tat
„Dejan hat sich bereits vor dem Trainingsstart vor der Mannschaft für seinen Fauxpas entschuldigt, da wir Mitspieler unterschiedlicher Religionszugehörigkeit haben“, so der Rapid-Kapitän Stefan Schwab gegenüber Laola1.tv.

Zudem hat sich Ljubičić bereits bei allen Betroffenen persönlich entschuldigt. „Ich weiß, das schaut dumm aus. Wir waren auf der Suche nach einer Bäckerei, wollten noch etwas essen. Ganz ehrlich, mir war nicht bewusst, dass es eine Moschee ist. Das war einfach ein Blackout. So etwas passiert mir nie wieder“, so Ljubičić gegenüber der Kronen Zeitung.

Er und Daniel Sudar besuchten unter anderem auch den Imam, der für die vom „Vandalenakt“ betroffene Moschee zuständig ist. Sie bezahlten den durch ihre Aktion enstandenen Schaden und überreichten dem Gebetshaus auch eine Spende. (KOSMO berichtete)

„Es war niemand sehr erfreut über diese Aktion und ich glaube er am wenigsten. Der ganze Shitstorm, den er jetzt über sich ergehen lassen muss, ist sicher auch nicht in Ordnung. Mit dem muss er jetzt Leben. Für mich ist das erledigt“, erzählte der Trainer Goran Đuričin.

Was die Rapid-Funktionäre noch zum Vorfall zu erzählen hatten, findet ihr im Video auf der nächsten Seite.

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