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Störquelle

Ruckelndes Netflix? Diese Technik im Kinderzimmer ist schuld

Ruckelndes Netflix? Diese Technik im Kinderzimmer ist schuld
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2 Min. Lesezeit |

Ruckelnde Videostreams und langsames Internet? Der Übeltäter könnte ausgerechnet im Kinderzimmer stehen – und mit dem Internetanbieter nichts zu tun haben.

Stockende Internetverbindungen können ihre Ursache oft direkt in den eigenen vier Wänden haben – nicht beim Anbieter. Ein häufiger Übeltäter versteckt sich ausgerechnet im Kinderzimmer: das Babyphone. Diese Geräte nutzen typischerweise dasselbe Frequenzband wie die meisten Heimnetzwerke. Die gängigen Router senden im 2,4-GHz-Bereich, der zwar eine gute Reichweite bietet, aber auch besonders anfällig für Störungen ist. Zahlreiche Alltagsgeräte konkurrieren um diese Frequenz – von Mikrowellen über Bluetooth-Lautsprecher bis hin zu Babyphones mit Videofunktion.

Technikexperten weisen darauf hin, dass besonders Video-Babyphones exakt auf den gleichen Frequenzen funken können wie WLAN-Router. Die Folge: Datenpakete werden verzögert, Verbindungen brechen zusammen, und der Videostream ruckelt oder friert ein.

Lösungsansätze

Für eine Verbesserung der Situation empfiehlt sich zunächst räumliche Distanz zwischen Babyphone und Router. Je weiter die Geräte voneinander entfernt sind, desto geringer fallen die Interferenzen aus. Verfügt Ihr Router über Dualband-Technologie, bietet sich ein Wechsel ins 5-GHz-Netz an – es arbeitet nicht nur schneller, sondern ist auch weniger störanfällig.

Zusätzlich sollten Sie auf eine optimale Positionierung des Routers achten: zentral im Wohnbereich, erhöht und mit Abstand zu Metallgegenständen oder elektrischen Geräten platziert, kann er sein Signal besser verteilen.

Weitere Störquellen

Neben Babyphones können auch andere drahtlose Geräte die WLAN-Qualität beeinträchtigen. Kabellose Überwachungskameras, Smart-Home-Komponenten und drahtlose Audiosysteme senden häufig ebenfalls im überfüllten 2,4-GHz-Spektrum. Überprüfen Sie daher, ob Ihr Router frei steht und keine potenziellen Störquellen in direkter Nachbarschaft hat.

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Bei anhaltenden Problemen kann ein manueller Wechsel des Funkkanals Abhilfe schaffen. Wenn viele Nachbarn auf demselben Kanal funken, kann eine Änderung die Netzwerkleistung deutlich steigern. Neuere Router nehmen diese Anpassung automatisch vor, bei älteren Modellen lohnt sich ein Blick in die Einstellungen.

Die meisten WLAN-Schwierigkeiten lassen sich mit einfachen Maßnahmen beheben. Wer die Störquellen im eigenen Haushalt identifiziert und sein Heimnetzwerk entsprechend anpasst, kann sich langfristig stabile Verbindungen für Streaming, Internet-Browsing und Homeoffice sichern.

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KO KOSMO-Redaktion
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