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Finanzierungskrise

Tausende Jugendliche bald ohne Hilfe – Gesundheitszentrum vor dem Kollaps

Tausende Jugendliche bald ohne Hilfe – Gesundheitszentrum vor dem Kollaps
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Wiener Gesundheitszentrum kämpft um seine Existenz. Ohne neue Finanzierung müssten tausende Jugendliche ab Januar auf medizinische und psychologische Hilfe verzichten.

Das TIW-Gesundheitszentrum in Wien-Hernals fungiert seit 2021 als zentrale Anlaufstelle für Jugendliche mit medizinischen und psychischen Problemen. Die Einrichtung bietet ein umfassendes Betreuungsangebot ohne finanzielle Hürden und bürokratische Hindernisse. In den vergangenen drei Jahren profitierte eine Vielzahl junger Menschen von den kostenlosen Untersuchungen, Beratungen und Stärkungsmaßnahmen. Das Spektrum reicht von medizinischer Versorgung über psychologische Diagnostik bis hin zu speziellen Workshops zur Förderung der Gesundheitskompetenz – ein in Wien einzigartiges Konzept.

Finanzierungskrise

Die Zukunft der Einrichtung steht jedoch auf dem Spiel. Ende des Jahres endet die bisherige Finanzierungsperiode. Sollte keine alternative Geldquelle erschlossen werden, muss das Gesundheitszentrum schließen – mit gravierenden Folgen für tausende Jugendliche, die dann ohne ihre bewährte Unterstützungsstruktur dastehen würden. „Trotz zahlreicher Gespräche mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft konnte bis heute keine Anschlussfinanzierung erreicht werden.“, erklärt das Gesundheitszentrum.

Ohne finanzielle Lösung droht somit das Ende der Einrichtung mit Ablauf des Jahres.

Petition gestartet

Als letzte Hoffnung haben die Verantwortlichen nun eine Petition ins Leben gerufen. Der Rettungsversuch zeigt bereits erste Erfolge – mehr als 1.300 Personen haben ihre Unterschrift bereits geleistet.

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KO KOSMO-Redaktion
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