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HÄUFIGES PHÄNOMEN

Sommerpenis: Deshalb wird dein bestes Stück im Sommer größer

(FOTO: iStockphoto)

Für gewöhnlich ist die Hitze eine Belastung für den Körper. Doch bei Männern bringen die heißen Temperaturen scheinbar auch einen Vorteil mit sich –  den Sommerpenis.  

Ab gewissen Temperaturen können bei allen Menschen auch die Gliedmaßen anschwellen. Dies betrifft dann jedoch nicht nur die Füße, Beine und Finger, sondern bei Männern eben unter anderem auch den Penis. Ein „angeschwollenes“ Glied klingt zwar amüsant, es ist aber so. Wir erklären euch, wie es zu dem Phänomen kommt, und ob es irgendwelche Auswirkungen auf euer Sexualleben hat.

Phänomen Sommerpenis – Was passiert da?
Das Gewebe in unserem Körper wird bei hohen Temperaturen im Sommer weicher. Dadurch weiten sich die Zellen aus und ermöglichen so, dass Flüssigkeit in das Bindegewebe des Körpers eindringen kann. Wie Füße, Beine und Hände, schwillt so eben auch der Penis dabei an. Diese Vergrößerung ist jedoch nur temporär. Denn der Penis wächst durch diese Wassereinlagerung nicht wirklich – er schwillt nur an.

Das heißt also: Sobald es kühler wird, kehrt auch der Penis in seine ursprüngliche Form zurück. Wird es richtig kalt, kann das beste Stück des Mannes sogar schrumpfen – dabei spricht man vom sogenannten „Winterpenis“. Der Grund dafür: „Bei kalten Temperaturen wird das Blut vom Körper einfach zu den lebenswichtigen Organen wie Herz, Lunge oder Magen gelenkt – der Penis gehört da nicht zu“, erklärt Urologe Dr. Bühmann.

Beeinflusst der „Sommerpenis“ den Sex?
Die einfache, wenn auch vielleicht nicht sehr befriedigende Antwort: Nein. Die Schwellung hat keinerlei Auswirkungen auf das Sexleben, erklärt auch Bühmann: Bei einer Erektion wird die Flüssigkeit, die den Penis im Ruhezustand dicker erscheinen lässt, durch die mit Blut gefüllten Schwellkörper wieder herausgepresst.“ Heißt konkret: Der Penis wirkt nur im nicht-erigierten Zustand größer.

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