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Kultursparpläne

Sparwelle trifft Wiener Kultur: Diese Museen schließen bald ihre Pforten

Sparwelle trifft Wiener Kultur: Diese Museen schließen bald ihre Pforten
(FOTO: iStock)
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Wiens Kulturlandschaft muss sparen: Während das Haupthaus am Karlsplatz weiterhin kostenlos bleibt, müssen andere Museen ihre Öffnungszeiten einschränken oder vorübergehend schließen.

Die Stadt Wien hat Einsparungsmaßnahmen für das Wien Museum beschlossen, die ab 2026/2027 wirksam werden. Trotz der Budgetkürzungen bleibt der kostenlose Eintritt zur Dauerausstellung im erst 2023 wiedereröffneten Haupthaus am Karlsplatz erhalten. Auch das umfangreiche Sonderausstellungs- und Vermittlungsprogramm wird fortgeführt. Mehrere Standorte wie das musa, Römermuseum, Virgilkapelle sowie die Beethoven-Gedenkstätten behalten ihre bisherigen Öffnungszeiten bei.

Reduzierte Öffnungszeiten

Bei anderen Einrichtungen greifen die Sparmaßnahmen deutlicher. Das Pratermuseum, die Hermesvilla und das Uhrenmuseum werden künftig nur noch von Freitag bis Sonntag zugänglich sein. Für mehrere historische Gebäude verkürzt sich die Saison erheblich: Die Hermesvilla, die Otto Wagner Kirche am Steinhof, der Hofpavillon Hietzing und der Pavillon am Karlsplatz öffnen ab 2026 erst Anfang Mai statt wie bisher Mitte März und schließen bereits Ende September anstatt Ende Oktober.

Das Pratermuseum passt seinen Betrieb an die Saison des Wurstelpraters an und empfängt Besucher künftig von Mitte März bis Ende Oktober.

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Temporäre Schließungen

Einige Museen müssen vorübergehend komplett schließen. Dazu zählen Schuberts Sterbewohnung, das Haydnhaus, die Johann Strauss Wohnung und der Neidhart Festsaal. Auch das Schubert Geburtshaus wird ab März 2026 seine Pforten schließen – allerdings aus erfreulichem Anlass: Das historische Gebäude in Wien-Nussdorf wird barrierefrei umgebaut und soll 2028 anlässlich des 200. Todestages des Komponisten mit einer neu konzipierten Dauerausstellung wiedereröffnet werden.

Mit diesem Maßnahmenpaket versucht die Stadt Wien, Einsparungen zu erzielen und gleichzeitig die wichtigsten kulturellen Angebote für Einheimische und Touristen aufrechtzuerhalten.