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Preisfalle

Wer nicht vergleicht, zahlt drauf: TV kostet plötzlich 1.000 Euro mehr

Wer nicht vergleicht, zahlt drauf: TV kostet plötzlich 1.000 Euro mehr
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Gleiches Produkt, drastisch unterschiedliche Preise – wer beim Kauf nicht vergleicht, zahlt im schlimmsten Fall über 1.000 Euro zu viel.

Für ein und dasselbe Produkt bis zu 1.003 Euro mehr zu bezahlen – das ist kein Einzelfall, sondern ein systemisches Phänomen im österreichischen Handel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Preisvergleichsplattform Geizhals.at, die die Preisspannen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Händlerangebot bei TV-Geräten untersucht hat. Als Ursachen nennt die Plattform unterschiedliche Lagerbestände, zeitlich begrenzte Aktionspreise sowie individuelle Preisanpassungen der Anbieter.

Grundlage der Erhebung waren jeweils die zehn meistgefragten Produkte in ausgewählten Warengruppen. Das zentrale Ergebnis: Besonders bei kostspieligeren Anschaffungen klaffen die Preise teils erheblich auseinander. Markus Nigl, CEO von Geizhals.at, sieht darin ein beträchtliches Sparpotenzial für Konsumentinnen und Konsumenten.

Wer vor dem Kauf einen Preisvergleich anstellt, kann laut Geizhals.at gezielt Kostenfallen umgehen. Gerade wenn mehrere Geräte auf einmal angeschafft werden – etwa im Zuge eines Umzugs – können sich die Ersparnisse dabei im vierstelligen Bereich bewegen.

Haushaltsgeräte im Fokus

Besonders ausgeprägt sind die Unterschiede im Segment der Haushaltsgeräte. Bei Backöfen und Dampfgarern beträgt die Differenz zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Angebot rund 811 Euro. Kühl-Gefrier-Kombinationen weisen eine Spanne von bis zu 698 Euro auf, Geschirrspüler von 605 Euro und Waschtrockner von 585 Euro.

Beim Stichtag 11. März 2026 lagen die Preise für Kühlschränke um bis zu 490 Euro auseinander, bei Waschmaschinen waren es 482 Euro.

Weitere Kategorien

Auch in weiteren Produktkategorien zeigen sich Unterschiede im dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Bei Energiespeichern ermittelte die Plattform eine maximale Spanne von 649 Euro. Im Bereich Smartphones sind es bis zu 484 Euro, bei Notebooks bis zu 453 Euro.

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KO KOSMO-Redaktion
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