Staus auf der Tauernautobahn sollen bald der Vergangenheit angehören. Ein KI-gestütztes Verkehrsmanagementsystem verspricht Entlastung auf der vielbefahrenen A10.
Auf der A10 Tauernautobahn soll künftig ein hochmodernes System gegen Verkehrsstaus zum Einsatz kommen. Die Asfinag hat entsprechende Maßnahmen vorbereitet, wie Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) und Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) nach ihrem Mittwochstreffen bekannt gaben.
Ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem mit KI-Unterstützung soll die Verkehrsprobleme auf der Tauernautobahn lösen. Darauf verständigten sich Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Verkehrsminister Peter Hanke bei ihren Arbeitsgesprächen am Mittwochvormittag in Salzburg. Die Asfinag wurde beauftragt, ein detailliertes Konzept zu entwickeln, wie beide Politiker im Anschluss bestätigten.
„Wir wollen mit modernster Technologie die Verkehrssituation auf der A10 verbessern und Staus reduzieren“, sagte Edtstadler. Verkehrsminister Hanke ergänzte: „Künstliche Intelligenz kann helfen, Verkehrsflüsse besser zu steuern und schneller auf Störungen zu reagieren.“
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Intelligente Technologie
Das geplante System setzt auf ein Netzwerk aus Sensoren, Kameras und intelligenten Algorithmen zur Echtzeit-Verkehrsanalyse. Bei Bedarf können automatisch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, etwa durch dynamische Geschwindigkeitsbegrenzungen oder alternative Routenvorschläge. Zudem ist eine verbesserte Kommunikation mit den Navigationssystemen der Verkehrsteilnehmer vorgesehen.
Laut aktuellem Verkehrstelematikbericht des Parlaments nimmt Österreich bei der Einführung intelligenter Verkehrssysteme europaweit bereits eine Spitzenposition ein. Die Graphenintegrations-Plattform (GIP) und EVIS sind Vorzeigeprojekte, die als technologische Basis für das A10-Projekt dienen könnten. Experten betonen, dass besonders die zielgruppengenaue Kommunikation und die Vernetzung verschiedener Infrastrukturbetreiber entscheidend für den Erfolg solcher Systeme sind.
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Zeitplan und Finanzierung
Die Asfinag wird nun einen konkreten Umsetzungsplan erarbeiten. Bereits im kommenden Jahr könnten erste Testphasen beginnen. Die finanziellen Mittel stammen aus den bestehenden Budgets des Verkehrsministeriums und der Asfinag.
„Wir setzen damit einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung und mehr Verkehrssicherheit“, betonte Edtstadler.
Hanke sprach von einem „Meilenstein für den Verkehr in Österreich“.