Ferienstart in Süddeutschland, Großveranstaltungen und Baustellen – auf Österreichs Transitrouten droht ein perfekter Verkehrssturm mit massiven Staus.
Mit Beginn der Schulferien in Bayern und Baden-Württemberg droht auf Österreichs Transitrouten ein Verkehrschaos. Die letzten deutschen Bundesländer starten nun in die Sommerferien, was zu massiven Behinderungen auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen führen wird. Besonders betroffen sind die Pyhrnautobahn (A9), Tauernautobahn (A10), Inntalautobahn (A12) und Brennerautobahn (A13).
Verkehrsexperten rechnen mit erheblichen Staus an neuralgischen Punkten wie der Mautstelle St. Michael im Lungau auf der A10, vor dem Karawankentunnel auf der A11 und im Bereich der Luegbrücke auf der A13. Die Situation verschärft sich zusätzlich durch Abfahrtsverbote für den Transitverkehr auf der A10 in Salzburg sowie durch Grenzkontrollen an den Ein- und Ausreisepunkten – insbesondere an den Übergängen nach Ungarn, in die Slowakei, nach Slowenien und Deutschland.
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Zwei Großveranstaltungen belasten die Verkehrslage zusätzlich: der Formel-1-Grand-Prix in Ungarn sowie das traditionelle Villacher Kirchtag-Festival in Kärnten, das Zehntausende Besucher anzieht. Die ASFINAG empfiehlt Reisenden, großzügig zusätzliche Zeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrssituation zu informieren.