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347 Millionen-Paket: Bosnische Pensionisten atmen auf

347 Millionen-Paket: Bosnische Pensionisten atmen auf
(Toni Kraljević . FENA)
2 Min. Lesezeit |

Gute Nachrichten für bosnische Ruheständler: Die Pensionen steigen ab sofort um 11,2 Prozent. Die Mindestbezüge klettern auf 666,40 KM, während 347 Millionen fließen.

Pensionisten in der Föderation Bosnien und Herzegowina dürfen sich über einen kräftigen Zuschlag freuen: Ab dieser Woche erhalten die Bezieher von MIO-Leistungen (Pensionsversicherung) ihre Pensionen mit einer Erhöhung von 11,2 Prozent. Grundlage dafür ist das kürzlich novellierte MIO-Gesetz, das nun halbjährliche Anpassungen im Jänner und Juli vorsieht.

Die Anhebung wirkt sich deutlich auf die Bezüge aus: Die Mindestpension für Anspruchsberechtigte, die vor dem 1. Jänner 2026 in den Ruhestand getreten sind, steigt von 599,28 auf 666,40 KM. Die garantierte Pension erhöht sich von 715,21 auf 795,31 KM. Nach der Anpassung beläuft sich die durchschnittliche selbständige Pension auf 841,98 KM – ein Betrag, der zugleich der gesetzlich festgelegten Garantiepension entspricht.

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Auszahlungstermine festgelegt

Wie das Föderale Finanzministerium gegenüber der Nachrichtenagentur Fena bestätigte, wurden die Mittel für die Jännerpensionen bereits an Banken und Postämter überwiesen. Insgesamt fließen dafür 347 Millionen KM. Die Auszahlung an die Empfänger erfolgt planmäßig am Donnerstag, dem 5. Februar – dem traditionellen fünften Tag des Monats, an dem die Pensionen zur Verfügung stehen.

Budgetäre Auswirkungen

Nach der Pensionsauszahlung werden auch die Beiträge zur Krankenversicherung der Ruheständler beglichen, wodurch sich die Gesamtausgaben für Jänner auf 353 Millionen KM summieren. Zum Vergleich: Im Vorjahresmonat wurden lediglich 287 Millionen KM aufgewendet. Die erforderlichen Mittel sind im Bundeshaushalt der Föderation Bosnien und Herzegowina bereits eingeplant.

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KO KOSMO-Redaktion
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