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Streckensperrung

Kabelbrand am Praterstern: 250.000 Fahrgäste betroffen

Kabelbrand am Praterstern: 250.000 Fahrgäste betroffen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Kabelbrand am Praterstern trifft täglich 250.000 Pendler – und zieht Konsequenzen bis ins Jahr 2027 nach sich.

Die Wiener Schnellbahnstammstrecke zählt zu den bedeutendsten Verkehrsverbindungen der Ostregion: Sie verknüpft den Norden und den Süden der Bundeshauptstadt miteinander und erstreckt sich weiter in das niederösterreichische Umland. Täglich nutzen rund 250.000 Menschen diese Strecke. Ein Kabelbrand am Wien-Praterstern hat nun den Zugverkehr erheblich beeinträchtigt.

Nach Angaben der ÖBB wurden dabei etwa 20 Kilometer Kabel beschädigt. „20 Kilometer Kabel sind beschädigt, das ist massiv“, sagte ÖBB-Pressesprecherin Judith Winder im Gespräch mit dem Ö1-Morgenjournal. Erschwerend kommt hinzu, dass das Stellwerk am Wien-Praterstern nicht allein den dortigen Bahnhof steuert, sondern auch weitere Bahnhöfe an die Anlage angebunden sind.

Die Wiener Berufsfeuerwehr geht von einem klassischen Kabelbrand aus und nennt keine Fremdeinwirkung als Ursache.

Notfahrplan vorgezogen

Da auf der Stammstrecke zwischen Wien-Praterstern und Wien Hauptbahnhof ohnehin ab September umfangreiche Modernisierungsarbeiten vorgesehen waren, wird der bereits ausgearbeitete Notfahrplan nun vorgezogen und tritt schon ab Freitag in Kraft. Die Streckensperre gilt von September 2026 bis Oktober 2027. Für Pendlerinnen und Pendler bedeutet das vor allem längere Fahrzeiten – die ÖBB empfehlen daher, sich vor Reiseantritt über die jeweilige Verbindung zu informieren.

Auf den betroffenen Strecken werden ÖBB-Tickets von den Wiener Linien anerkannt, sodass Fahrgäste unkompliziert auf U-Bahn, Straßenbahn oder Bus umsteigen können. Auch wer den Flughafen Wien-Schwechat erreichen möchte, sollte seine Route vorab prüfen: Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet, und über den Wien Hauptbahnhof bleibt der Flughafen weiterhin regulär per Zug erreichbar.

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KO KOSMO-Redaktion
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