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Albanien

Größte Protestwelle seit Jahren – Forderung nach Ramas Rücktritt

Größte Protestwelle seit Jahren – Forderung nach Ramas Rücktritt
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Albanien brennt und die Regierung sucht die Schuldigen im Ausland. Eine Bewegung wächst, die sich nicht mehr aufhalten lässt.

Seit einer Woche reißen die Proteste in Albanien nicht ab. Was als Schüler- und Studentendemo begann, hat sich zu einer breiten gesellschaftlichen Bewegung ausgeweitet: Die Demonstrierenden fordern entschlossene Maßnahmen gegen Korruption, spürbare Verbesserungen im Bildungswesen und mehr Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Inzwischen ist auch der Ruf nach dem Rücktritt von Premierminister Edi Rama nicht mehr zu überhören.

Eskalation der Proteste

Die Unruhen stellen die Regierung vor eine ernste Belastungsprobe. Was mit friedlichen Kundgebungen begann, ist mittlerweile in teils gewaltsame Auseinandersetzungen umgeschlagen. Die Forderungen der Protestierenden sind dabei unmissverständlich: ein Ende der allgegenwärtigen Korruption sowie grundlegende Reformen in Bildung und Beschäftigung.

Ramas Reaktion

Premierminister Rama reagierte mit einer bemerkenswerten Behauptung: Hinter den Protesten stünden ausländische Geheimdienste. Belege oder konkrete Details nannte er nicht. Die Regierung betont unterdessen, die anhaltenden Unruhen gefährdeten den europäischen Integrationskurs des Landes – eine Warnung, die angesichts der angespannten Lage zunehmend politisches Gewicht bekommt.

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KO KOSMO-Redaktion
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