Betrüger erbeuten in Oberösterreich über 800.000 Euro mit gefälschten SMS. Die Nachrichten locken Opfer auf täuschend echte Webseiten von Banken und Behörden.
In Oberösterreich grassiert aktuell eine Welle betrügerischer SMS-Nachrichten, die bei den Empfängern für Verunsicherung sorgt. Die Kurznachrichten suggerieren fälschlicherweise, dass eine dringende Aktualisierung persönlicher Daten erforderlich sei, um weiterhin Zugriff auf wichtige Online-Dienste zu behalten. Allein in den letzten zwei Wochen wurden in Oberösterreich mehr als 800.000 Euro erbeutet. Da die Nachrichten wahllos verteilt werden, kann grundsätzlich jeder zum Ziel dieser Betrugsmasche werden.
Gefälschte Webseiten
Die betrügerischen Nachrichten enthalten Links, die zu gefälschten Webseiten führen. Laut Polizei geben sich die Betrüger unter anderem als Banken, FinanzOnline oder als Anbieter der E-Card aus. Das Landeskriminalamt Oberösterreich rät dringend davon ab, auf diese Nachrichten zu reagieren oder die enthaltenen Links anzuklicken. Besonders wichtig: Den Darstellungen der Täter sollte kein Glauben geschenkt werden. Wer bereits auf eine solche Nachricht reagiert hat, sollte umgehend seine Hausbank kontaktieren.
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Polizeiliche Warnung
Die Polizei betont nachdrücklich, dass weder Bankinstitute noch das Finanzamt oder andere öffentliche Einrichtungen derartige SMS versenden. Sollte man nach dem Anklicken eines Links einen Anruf erhalten, ist es ratsam, das Gespräch sofort zu beenden.