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PANIERTES STREICHEN MENÜ

Das Ende des Wiener Schnitzels?

(Foto: iStock/Rrrainbow)

Aufgrund steigender Energiekosten sowie steigender Lebensmittelpreise streichen immer mehr Restaurants einige Gerichte aus ihrem Angebot. Damit hat das erste Restaurant in Österreich Gebratenes vom Tagesmenü gestrichen, dazu gehört auch das Wiener Schnitzel.

Es gibt nämlich immer mehr Gastronomen, die durch die Streichung bestimmter Gerichte von der Speisekarte versuchen, eine Preiserhöhung ihres Angebots zu vermeiden, weil sie sich bewusst sind, dass sie Gäste verlieren würden, wenn sie die Preise zu stark anheben. Also besser darauf verzichten, etwas anzubieten, als es zu einem drastisch höheren Preis zu verkaufen, finden viele Gastronomen.

Das Familienrestaurant Riegler aus Bruck an der Mur hat angekündigt, alle panierten Gerichte von der Tageskarte zu streichen, weil es die Preise nicht erhöhen will, berichtet ORF.

Diese Restaurants haben die besten Cevapi in Wien

Restaurantbesitzer Hannes Pircher-Riegler sagt, er wolle nicht an der Qualität sparen. Riegler erklärt, dass das Menü mit Suppe, Hauptgericht und Salat 9,10 Euro kostet.

Er wies darauf hin, dass das Wiener Schnitzel und das Backhendl nicht zur Gänze von der Speisekarte gestrichen werden, sondern nur vom Tagesmenü. Jeder kann allerdings nach Wiener Schnitzel fragen, dessen Preis von 11,90 auf 12,20 Euro erhöht wurde.

Kein Gänsebraten

In Wien hat das berühmte Restaurant Luftburg im Wiener Prater aufgrund steigender Preise das traditionelle Gericht diesen Monat von der Speisekarte gestrichen – Gansl.

Klaus Friedl, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Steiermark, sagt, dass sich die Öl- und Fettpreise in diesem Jahr verdreifacht haben. Neben dem Problem des Personalmangels und der anstehenden Gehaltsverhandlungen würden Ende Dezember die Stromkosten wieder steigen, da alte Verträge auslaufen, warnt Friedl.

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