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Festnahme

Einbruchs-Trio hinterlässt Spur der Verwüstung – Flucht vor Polizei endete spektakulär

Einbruchs-Trio hinterlässt Spur der Verwüstung – Flucht vor Polizei endete spektakulär
FOTO: iStock/Chalabala
2 Min. Lesezeit |

Über 250.000 Euro Schaden, gefährliche Fluchtmanöver und ein spektakulärer Unfall – drei Ungarn hinterließen eine Spur der Verwüstung bei ihrer Einbruchsserie durch Niederösterreich.

Drei ungarische Staatsbürger haben bei einer Einbruchsserie in vier Bundesländern einen Gesamtschaden von über 250.000 Euro verursacht. Die 39 Straftaten, die zwischen dem 9. Jänner und 15. April verübt wurden, umfassten hauptsächlich Eigentumsdelikte wie Einbruchsdiebstähle in Unternehmen, Museen, Fahrzeuge und Container in Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und der Steiermark. Laut Landespolizeidirektion Niederösterreich werden den Verdächtigen zudem die Entfremdung unbarer Zahlungsmittel, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Nötigung zur Last gelegt.

Der 30-jährige Hauptverdächtige wurde Mitte April in Fischamend festgenommen. In einer koordinierten Aktion mit dem Landeskriminalamt Niederösterreich konnten auch seine beiden Komplizen identifiziert werden. Der 29-jährige Mittäter befand sich zum Zeitpunkt der Mitteilung bereits in der Justizanstalt Eisenstadt in Haft.

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Erfolgreiche Fahndung

Für den jüngsten Verdächtigen, einen 20-Jährigen, wurde ein Europäischer Haftbefehl erlassen, der schließlich am 5. September in Ungarn vollstreckt wurde. Bei Vernehmungen in der Justizanstalt Korneuburg legten der 29- und der 30-Jährige umfassende Geständnisse zu allen vorgeworfenen Taten ab, wie die Landespolizeidirektion mitteilte.

Gefährliche Fluchtversuche

Die Einbrüche wurden in wechselnder Besetzung durchgeführt und führten mehrfach zu gefährlichen Situationen während der Flucht. Besonders riskant war ein Vorfall in der Nacht zum 29. März, als der 20- und der 30-Jährige nach einem Einbruch in eine Firma in Gramatneusiedl flüchteten. Sowohl Polizeibeamte als auch der Firmeninhaber mussten zur Seite springen, um nicht von den Fahrzeugen der Flüchtenden erfasst zu werden.

Etwa eine Woche später, in der Nacht des 7. April, verunglückten dieselben beiden Verdächtigen nach einer mutmaßlichen Einbruchsvorbereitung in Strasshof an der Nordbahn. Ihr Fahrzeug überschlug sich in einem Kreisverkehr in Gänserndorf, wobei der 20-Jährige leicht verletzt wurde. Da ihnen zu diesem Zeitpunkt keine Straftat nachgewiesen werden konnte, blieben sie trotz des Unfalls auf freiem Fuß.

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KO KOSMO-Redaktion
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