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Gesundheitswarnung

Grippe-Alarm: Experte warnt vor fataler Symptom-Verwechslung

Grippe-Alarm: Experte warnt vor fataler Symptom-Verwechslung
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Trotz überschrittenem Höhepunkt bleibt die Grippewelle in Österreich bedrohlich aktiv. Experten warnen vor Verwechslungsgefahr zwischen harmlosem Infekt und gefährlicher Influenza.

Die Grippewelle in Österreich hat zwar ihren ersten Höhepunkt überschritten, dennoch bewegt sich die Aktivität der Influenzaviren nach wie vor auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Jüngste Datenerhebungen deuten sogar auf einen geringfügigen Zuwachs bei den grippalen Infekten hin – ein deutliches Indiz dafür, dass Atemwegserkrankungen und Erkältungen weiterhin landesweit verbreitet sind.

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Für Betroffene ist die Differenzierung zwischen verschiedenen Erkrankungsformen wesentlich: Ein grippaler Infekt manifestiert sich typischerweise als vergleichsweise milde Erkrankung im Bereich der oberen Atemwege. Die Betroffenen leiden unter Symptomen wie Halsschmerzen, Schnupfen und Husten – unangenehm, jedoch selten gefährlich.

Echte Grippe

Die Influenza hingegen, also die eigentliche Grippe, setzt unvermittelt ein und äußert sich häufig durch massive Gliederschmerzen, hohes Fieber und extreme Mattigkeit. Besonders für Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen kann sie schwerwiegende Folgeerkrankungen verursachen.

Wirksamer Schutz

Präventive Alltagsmaßnahmen ergänzen den Impfschutz sinnvoll. Das konsequente Einhalten der Handhygiene sowie die Vermeidung engen Kontakts zu erkrankten Personen reduzieren das Infektionsrisiko erheblich. Auch ein gesundheitsbewusster Lebenswandel stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte: Dazu zählen regelmäßige Bewegung im Freien, ausreichende Schlafphasen, eine nährstoffreiche Ernährung sowie der Verzicht auf Tabak und alkoholische Getränke.

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„Die effektivste Maßnahme zum Schutz vor einer Grippeinfektion ist und bleibt die Impfung“, betont Dr. Andreas Krauter, Chefarzt der Österreichischen Gesundheitskasse.

Sein Appell richtet sich bereits jetzt an die Bevölkerung: „Bitte merken Sie sich gleich vor, im Herbst zur Grippeimpfung für die nächste Saison zu gehen.“