Start NEWS POLITIK Nach brutalem „Bierwirt” Frauenmord: Ministerin kämpft mit Tränen (VIDEO)
TRAUER

Nach brutalem „Bierwirt” Frauenmord: Ministerin kämpft mit Tränen (VIDEO)

(FOTOS: Screenshot APA Video)

Nach dem brutalem Mord an einer 35-jährigen Frau in Wien-Brigittenau, konnte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler bei einer Pressekonferenz ihr Mitgefühl nicht verstecken.

Der schockierende Frauenmord in Wien hat auch die Politiker nicht kalt gelassen. Bei einer Pressekonferenz der Klimaschutzministerin Leonore Gewessler mit u.a. Bundesminister Sebastian Kurz, musste die Politikerin einen kurzen Moment pausieren, weil sie von ihren Emotionen überwältigt wurde. Nachdem sie ans Mikro trat, hielt sie kurz darauf einen Augenblick inne: “Entschuldigen Sie, darf ich… bevor ich heute zur Tagesordnung übergeh’. Ich würd … Ich würde gerne drei Sätze sagen.” “Wir haben heute in der Nacht einen Frauenmord gehabt, in der Brigittenau, und ich möchte einfach diese Stelle auch nutzen, um mein wirklich tief empfundenes Beileid und mein Mitgefühl auszudrücken.”

“Das ist die neunte Frau, die in diesem Jahr in Österreich ermordet wurde – und da müssen wir was tun. Entschuldigen Sie… “, presste die Ressort-Chefin mit bedeckter Stimme hervor. Ein paar Sekunden lang wurde es danach still im Raum.

Der Hintergrund
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es erneut zu einem Frauenmord. Der mutmaßliche Täter hat in Wien-Brigittenau, in einer Wohnung im Winarsky-Hof, seine Ex-Partnerin (35) mit einer Schusswaffe schwer verletzt. Er dürfte ihr in den Kopf und den Fuß geschossen haben. Die zweifach-Mutter erlag wenige Stunden später ihren Verletzungen im Krankenhaus. In der Wohnung des Opfers sollen sich auch die Mutter der Frau, ihr dreijähriger Sohn und die zwölfjährige Tochter aufgehalten haben.

Laut Polizei handelt es sich um den Mann der als “Bierwirt” aus früheren Prozessen bekannt ist. Damals, 2018, wurden aus seinem Bierlokal mehrere obszöne Nachrichten an die Grünen-Politikerin Sigi Maurer. Er bestritt jedoch der Verfasser der Nachrichten zu sein. Der Hauptverdächtige wurde binnen Minuten von der WEGA verhaftet. Er ist einen Tag später immer noch stark alkoholisiert und konnte daher noch nicht befragt werden.

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