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Gesundheitssystem

Schizophrenie-Therapie: Grazer LKH setzt auf neuen Behandlungsansatz

Schizophrenie-Therapie: Grazer LKH setzt auf neuen Behandlungsansatz
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2 Min. Lesezeit |

Die Diagnose Schizophrenie ist für Betroffene und Angehörige oft ein Schock. Doch mit der richtigen Behandlung können Patienten ein weitgehend normales Leben führen. Wichtig ist dabei eine umfassende Therapie, die Medikamente, Psychotherapie und soziale Unterstützung kombiniert.

Moderne Behandlungsansätze

Die Behandlung der Schizophrenie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verbessert. Moderne Antipsychotika haben weniger Nebenwirkungen als ältere Medikamente und helfen, Symptome wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen zu kontrollieren. Ergänzend dazu hat sich die kognitive Verhaltenstherapie als wirksam erwiesen, um mit den Herausforderungen der Erkrankung besser umzugehen.

Am LKH Graz II werden Patienten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Das multiprofessionelle Team besteht aus Psychiatern, Psychologen, Pflegekräften und Sozialarbeitern, die gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan erstellen. Ziel ist es, nicht nur die akuten Symptome zu lindern, sondern auch langfristig die Lebensqualität zu verbessern.

Unterstützung im Alltag

Für Betroffene ist die Unterstützung im Alltag besonders wichtig. Betreutes Wohnen, Arbeitsassistenz und Tagesstrukturen können helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Auch Angehörigengruppen bieten wertvolle Hilfe und Austausch für Familienmitglieder.

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Die Früherkennung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Chancen auf einen günstigen Verlauf. Erste Anzeichen können sich bereits im jungen Erwachsenenalter zeigen und sollten ernst genommen werden.

Experten betonen, dass Schizophrenie keine Persönlichkeitsstörung ist, sondern eine behandelbare psychiatrische Erkrankung.

Mit der richtigen Therapie und Unterstützung können viele Betroffene ein erfülltes Leben führen und ihre persönlichen Ziele erreichen.

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KO KOSMO-Redaktion
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