Mit Flyern geworben, mit falschen Preisen kassiert – eine Goldankäuferin aus Deutschland flog in Kärnten auf.
Eine 60-jährige Deutsche ist in Kärnten als Betrügerin aufgeflogen, nachdem sie im Rahmen einer Goldankaufsveranstaltung in einem Gasthaus in Friesach im Bezirk St. Veit an der Glan tätig geworden war. Für die Veranstaltung war zuvor per Postwurf geworben worden.
Die Frau kaufte zwei Personen Gold- und Silberschmuck ab und zahlte dabei mehrere Tausend Euro weniger aus, als die Edelmetalle tatsächlich wert gewesen wären.
⇢ Anonymität oder Komfort: Zahlungsmethoden im Internet verglichen
Festnahme & Anzeige
Die Beschuldigte wurde noch vor Ort festgehalten und zur Vernehmung auf die Polizeiinspektion Friesach gebracht. Dort erklärte sie sich bereit, den entstandenen Schaden zu ersetzen, woraufhin die Ankäufe rückabgewickelt wurden.
Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wurde erstattet.
Der aktuelle Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein: Erst im November 2025 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 16 und 19 Jahren in Villach festgenommen, die eine 82-Jährige beim Goldankauf um einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag betrogen hatten.
Die Ermittlungen gegen weitere Tatverdächtige dauern an.