Hinter den Kulissen des Glamours: Zwei Balkan-Stars plaudern über Freundschaft, leere Kühlschränke und prägende Momente ihrer Karrieren.
In der Sendung “Pusti brigu” gewährten die Sängerinnen Tea Tairovic und Vanja Mijatovic gemeinsam mit Stefan Zdravkovic, bekannt als “Princ od Vranje”, persönliche Einblicke in ihr Leben und ihre Karrieren.
Vanja Mijatovic betonte die langjährige Verbindung zu ihrer Kollegin Tea: “Wir kennen uns schon ewig, wie so vieles in meinem Leben ist auch diese Freundschaft spontan entstanden.” Mit spürbarer Wertschätzung fügte sie hinzu: “Was Tea auszeichnet, ist ihr unverwechselbarer Stil – das Schwierigste in unserer Branche überhaupt. Viele Künstler nehmen jahrelang Musik auf, ohne je eine eigene Handschrift zu entwickeln. Tea hingegen schreibt ihre Texte und komponiert ihre Musik selbständig. Das macht sie zu einer echten Künstlerin, nicht bloß zu einer Sängerin.” Mijatovic unterstrich zudem, wie anspruchsvoll Teas Bühnenpräsenz sei, die Gesang und Tanz verbindet – eine Leistung, die enorme Disziplin und zahllose Probestunden erfordere.
Alltag ohne Kochen
Auf die Frage nach ihren Kochkünsten antwortete Tea Tairovic mit entwaffnender Offenheit: “Bei uns kocht niemand. Manchmal lege ich sogar meine Handtasche auf den Herd oder bewahre dort Medikamente auf.” Mit einem Schmunzeln fügte sie hinzu: “Mein Mann kann höchstens Instantkaffee zubereiten und Zeichentrickfilme einschalten – die übrigens therapeutische Wirkung haben und die ich jedem empfehlen würde.” Während der Corona-Pandemie habe sie zwar selbständig gekocht, doch ihr dichter Terminkalender lasse das mittlerweile nicht mehr zu: “Das bedauere ich sehr. Ich würde gerne wissen, was genau in meinem Essen steckt, aber die Zeit fehlt einfach.”
Emotionale Erinnerungen
Emotional wurde es, als Vanja Mijatovic über den Verlust von Sasa Popovic sprach, nachdem Moderatorin Ljiljana Stanisic eine seiner Aussagen über die Sängerin vorlas: “Seine Abwesenheit ist bereits deutlich spürbar. Es ist eine Leere entstanden – er war ein absoluter Profi, von dem ich viel gelernt habe.” Mit Respekt erinnerte sie sich: “Bei ihm durfte man nicht zu spät kommen, und das war auch richtig so. Er hat unser Showgeschäft komplett verändert.” Besonders berührte sie seine persönliche Unterstützung: “Als es mir am schlechtesten ging, kam er vorbei und bot seine Hilfe an. Solche Gesten vergisst man nicht. Wer auch immer von den Kollegen ihn brauchte – er war zur Stelle.”
Zum Abschluss teilten die Sängerinnen ihre prägendsten Erfahrungen aus ihrer Teilnahme bei “Zvezde Granda” (serbische Castingshow). “In der ersten Staffel waren die Juroren noch vergleichsweise milde”, erinnerte sich eine der Künstlerinnen.
“Am deutlichsten ist mir Marija Serifovics Rat im Gedächtnis geblieben: mir selbständig treu zu bleiben.”
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