Ein einziger Satz brachte einen Flughafen zum Stillstand – und endete für den Urheber mit Handschellen.
Am Flughafen Split kam es am 5. Oktober gegen 15.25 Uhr zu einem Großeinsatz der Sicherheitskräfte, nachdem ein 75-jähriger Passagier behauptet hatte, an Bord des Flugzeugs befinde sich eine Bombe. Der Vorfall verzögerte den Abflug einer Maschine der Air Serbia nach Belgrad um rund drei Stunden.
Der Mann hatte die Besatzung des Flugzeugs mit den Worten konfrontiert, „im Flugzeug befinde sich eine Bombe“, zog diese Aussage kurz darauf jedoch zurück und bezeichnete sie als Scherz. Ungeachtet dessen wurde die Maschine umgehend evakuiert und der 75-Jährige von der Polizei festgenommen.
Stundenlange Kontrollen
Im Zuge des Sicherheitseinsatzes wurden das Flugzeug, sämtliche 157 Passagiere sowie das gesamte Gepäck einer eingehenden Kontrolle auf Sprengstoff unterzogen. Da dabei nichts Verdächtiges gefunden wurde, konnte der Flug schließlich um 18.40 Uhr mit einer Verspätung von rund dreieinhalb Stunden abheben.
Gegen den 75-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Vortäuschung eines Sprengstoffalarms eingeleitet.
Einzelne Medien berichteten, bei dem Mann handle es sich um einen Priester – eine Information, die offiziell bislang nicht bestätigt wurde.