Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Drogenstreit

Streit um Drogen eskaliert: Sohn soll eigene Mutter geschlagen haben

Streit um Drogen eskaliert: Sohn soll eigene Mutter geschlagen haben
FOTO: iStock/Anna Linda Knoll
2 Min. Lesezeit |

Ein Streit zwischen Mutter und Sohn eskaliert in einem Wiener Hotel – der 38-Jährige soll die Frau geschlagen haben, anschließend greift die Polizei ein.

In einem Hotel im 15. Wiener Gemeindebezirk kam es am Montagabend gegen 19:25 Uhr zu einem Polizeieinsatz. Eine 54-Jährige hatte ihren 38-jährigen Sohn laut Polizei mit dessen regelmäßigem Drogenkonsum konfrontiert. Daraufhin soll der Mann seine Mutter geschlagen haben. Gegenüber den später eintreffenden Beamten gab der 38-jährige Österreicher an, viel Alkohol und verschiedene Suchtmittel konsumiert zu haben.

Festnahme & Verbot

Auch gegenüber den einschreitenden Beamten verhielt sich der 38-Jährige laut Polizei äußerst aggressiv. Nachdem er trotz mehrmaliger Abmahnung sein Verhalten nicht änderte, wurde er nach dem Verwaltungsstrafgesetz festgenommen. Zusätzlich sprachen die Beamten gegen ihn ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot aus.

Ein polizeiliches Betretungs- und Annäherungsverbot gilt grundsätzlich für zwei Wochen. Die gefährdende Person darf sich der geschützten Person dabei nicht auf weniger als 100 Meter nähern. Wird innerhalb der zwei Wochen beim zuständigen Bezirksgericht eine einstweilige Verfügung beantragt, verlängert sich das polizeiliche Verbot bis zur gerichtlichen Entscheidung, längstens jedoch auf insgesamt vier Wochen.

Die 54-Jährige blieb laut Polizei unverletzt und lehnte die Verständigung des Rettungsdienstes ab.

Weitere Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung sind im Gange.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen