Österreicher greifen trotz Inflation tiefer in die Tasche für Weihnachtsgeschenke. Die Wiener Post rüstet sich mit 200 zusätzlichen Mitarbeitern für die Paketflut.
Trotz Inflation und steigender Preise rechnen Forscher der Johannes Kepler Universität in Linz mit höheren Ausgaben für Weihnachtsgeschenke im Vergleich zum Vorjahr. Wie der ORF berichtet, werden besonders Online-Händler von dieser Entwicklung profitieren. Der Weihnachtsumsatz im österreichischen Online-Handel soll von 460 auf 480 Millionen Euro anwachsen. Diese Steigerung wirkt sich unmittelbar auf die logistischen Anforderungen der Post aus.
Die Post in Wien bewältigt an regulären Werktagen bereits jetzt ein Volumen von nahezu 122.000 Paketen. Im Dezember steigt diese Zahl auf täglich fast 160.000 Sendungen an, was einem monatlichen Gesamtvolumen von drei Millionen Paketen entspricht. ⇢ Last-Minute-Wahnsinn: 9 Prozent shoppen erst am Heiligen Abend Um diesen logistischen Kraftakt zu bewältigen, beginnt die Personalplanung bereits im Sommer.
Logistischer Kraftakt
Zusätzliche Frachtunternehmen werden beauftragt und temporäre Arbeitskräfte eingestellt, da die termingerechte Zustellung der enormen Paketmengen sonst nicht zu gewährleisten wäre. Für die Bewältigung des Weihnachtsgeschäfts sind in den kommenden Wochen etwa 200 zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz.
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Verlängerte Hochsaison
Die intensive Geschäftsphase der Post beginnt bereits Mitte November und erstreckt sich bis in den Jänner hinein. Nach den Feiertagen folgt die Bearbeitung zurückgesendeter Waren sowie die Abwicklung eingelöster Gutscheine.
Um diesen logistischen Kraftakt zu bewältigen, beginnt die Personalplanung bereits im Sommer.
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