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Gesundheitsrisiko

29-Jährige verliert wegen dieser Angewohnheit beide Nieren!

29-Jährige verliert wegen dieser Angewohnheit beide Nieren!
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3 Min. Lesezeit |

Zwei Nieren besitzen, mit einer überleben – doch was passiert, wenn beide versagen? Aktuelle Fälle junger Menschen zeigen, wie alltägliche Gewohnheiten die Nierengesundheit gefährden.

Die Nieren erfüllen mehrere lebenswichtige Funktionen im menschlichen Körper. Sie reinigen nicht nur das Blut und scheiden Giftstoffe über den Harn aus, sondern produzieren auch ein essenzielles Hormon und Enzym. Darüber hinaus unterstützen sie die Kalziumeinlagerung in den Knochen und regulieren sowohl den Säure-Basen- als auch den Salzhaushalt des Organismus. Obwohl der Mensch grundsätzlich mit zwei Nieren ausgestattet ist, kann der Körper auch mit nur einer funktionsfähigen Niere auskommen.

Dennoch sollten Nierenerkrankungen keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. In Österreich sind bereits 80.000 Menschen von chronischen Nierenleiden betroffen, wobei die Zahlen bei jüngeren Erwachsenen stetig ansteigen. Während Nierenprobleme häufig mit dem Alter assoziiert werden, zeigen zahlreiche Beispiele, dass auch jüngere Menschen betroffen sein können – obwohl dies bei ihnen oft vermeidbar wäre. Fachleute warnen besonders vor zwei alltäglichen Gewohnheiten, die viele Menschen in ihren Tagesablauf integriert haben.

Ernährungsrisiken

Als zentrales Entgiftungsorgan hängt die Nierengesundheit maßgeblich von den Substanzen ab, die dem Körper zugeführt werden. Eine ausgewogene Ernährung ist daher entscheidend. Besonders bei jüngeren Menschen ist jedoch eine unausgewogene Ernährungsweise mit hohem Eiweißanteil und vielen verarbeiteten Lebensmitteln verbreitet. Dies liegt teilweise an der Beliebtheit sogenannter „High Protein“-Produkte sowie eiweißreicher Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau.

Medizinische Studien belegen, dass eine chronisch eiweißreiche Ernährung die Nieren durch erhöhte Harnstoff- und Harnsäurespiegel übermäßig belastet. Bereits bei einem dauerhaft hohen Proteinkonsum von mehr als 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht steigt das Risiko für Nierensteine und dauerhafte Schädigungen signifikant an. Auch verarbeitete Lebensmittel belasten den Organismus nachweislich. Der hohe Gehalt an Natrium, Zucker und Phosphat in solchen Produkten setzt die Nieren zusätzlich under Druck und kann bei regelmäßigem Konsum zu chronischen Entzündungen führen.

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Zusätzlich ist eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr ein oft unterschätzter Risikofaktor. Weniger als 1,5 Liter Wasser täglich können die Bildung von Nierensteinen begünstigen und die natürliche Entgiftungsfunktion der Nieren beeinträchtigen.

Bewegungsmangel

Ein weiterer bekannter Risikofaktor ist Bewegungsmangel im Alltag. Medizinische Untersuchungen zeigen deutlich, dass körperliche Inaktivität nachweislich zu Adipositas (Fettleibigkeit), Hypertonie (Bluthochdruck) und Diabetes führt – allesamt Hauptursachen für chronische Nierenerkrankungen, die zusammen für etwa 70 Prozent aller Nierenschäden verantwortlich sind. Gerade junge Menschen verbringen jedoch zunehmend mehr Zeit im Sitzen, wobei Smartphones, Computer und andere technische Geräte eine wesentliche Rolle spielen.

Bereits weniger als 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche erhöhen das Risiko für Nierenprobleme um das 1,5-fache, da körperliche Aktivität entscheidend für die Gewichtskontrolle und die Regulation des Blutdrucks ist.

Wer seine Nierengesundheit fördern möchte, kann neben einem aktiveren Lebensstil mit weniger Sitzphasen und einer ausgewogenen Ernährung mit minimiertem Anteil an verarbeiteten Produkten weitere Maßnahmen ergreifen. Regelmäßige Kontrollen von Blutzucker und Blutdruck sind empfehlenswert, ebenso wie eine reduzierte Salzaufnahme und ausreichende Flüssigkeitszufuhr – wobei Alkohol möglichst gemieden werden sollte.

Zusätzlich wirken sich Rauchverzicht und Stressreduktion positiv auf die Nieren und den gesamten Organismus aus. Das österreichische Gesundheitsministerium empfiehlt ab dem 35. Lebensjahr jährliche Nierenfunktionschecks, um frühzeitig Veränderungen erkennen zu können.

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KO KOSMO-Redaktion
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