Ein Stauende auf der A9 bei Graz wurde Sonntagnachmittag zur Falle – mit schweren Folgen für mehrere Fahrzeuge und zwei Verletzte.
Gegen 17.15 Uhr kam es am Sonntag auf der A9 Pyhrnautobahn bei Premstätten südlich von Graz zu einem schweren Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Linz.
Auf dem ersten Fahrstreifen hatte sich ein Stau gebildet. Eine 41-jährige Grazerin musste deshalb ihr Fahrzeug anhalten, zwei nachfolgende Lenkerinnen kamen ebenfalls zum Stillstand. Eine nachkommende 58-jährige Grazerin dürfte das Stauende zu spät erkannt haben und prallte gegen das letzte der wartenden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die drei davor stehenden Autos zusammengeschoben.
Zwei Verletzte
Die 58-jährige Lenkerin sowie eine 72-jährige Grazerin, die das letzte wartende Fahrzeug am Stauende gelenkt hatte, erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Das Rote Kreuz brachte beide Frauen in das Unfallkrankenhaus Graz. Von den insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen dürfte an zwei Totalschaden entstanden sein, die beiden anderen wurden stark beschädigt.
Sperrung & Stau
Die A9 musste in Fahrtrichtung Linz für rund 30 Minuten vollständig gesperrt werden, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Gegen 17.45 Uhr konnte zunächst ein Fahrstreifen wieder geöffnet werden, um 18.20 Uhr war die Autobahn wieder vollständig befahrbar. Bis dahin hatte sich ein erheblicher Rückstau gebildet.
Im Einsatz standen Polizei, Kräfte des Roten Kreuzes, ein Notarztteam, die Freiwillige Feuerwehr Unterpremstätten sowie ein Traffic Manager und ein Abschleppunternehmen.