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Femizid

Blutige Spuren im Flur: Polizei findet tote Serbin mit Stichwunden

Blutige Spuren im Flur: Polizei findet tote Serbin mit Stichwunden
FOTO: iStock/Chalabala
2 Min. Lesezeit |

Als eine zuverlässige Serbin nicht zur Arbeit erscheint, schlagen Kollegen Alarm. Was die Polizei in ihrem Haus entdeckt, führt direkt zur Festnahme ihres Lebensgefährten.

Eine 61-jährige Serbin wurde in einem Einfamilienhaus in Leoben tot aufgefunden. Die Polizei nahm ihren 64-jährigen Lebensgefährten als Tatverdächtigen fest. Aufmerksam wurden die Behörden, nachdem Arbeitskollegen der als äußerst verlässlich bekannten Frau Alarm schlugen, als sie nicht am Arbeitsplatz erschien.

Bei der Durchsuchung des Wohnhauses in der Vordernberger Straße stießen die Beamten bereits im Eingangsbereich auf deutliche Spuren einer Gewalttat. Im Inneren entdeckten sie die Leiche der Frau mit mehreren Stichwunden. Für die 61-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte stellten ein blutverschmiertes Messer sicher, das vermutlich als Tatwaffe diente.

⇢ 35 Messerstiche: Mann tötet Frau brutal

📍 Ort des Geschehens

Festnahme vor Ort

Der 64-jährige Österreicher wurde noch am Tatort festgenommen und befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam in Leoben. In den nächsten Tagen soll er zum Tod seiner serbischen Partnerin einvernommen werden. Laut Polizeiangaben war das Paar bisher nicht aktenkundig, weshalb das Tatmotiv noch völlig im Dunkeln liegt.

Täter gesteht brutale Tat

Das vorläufige Obduktionsergebnis offenbarte das erschreckende Ausmaß der Gewalt: Die 61-Jährige wurde mit insgesamt 35 Messerstichen getötet, wobei die Stiche vor allem den Oberkörper und teilweise das Gesicht trafen. Die Tat ereignete sich vermutlich in den frühen Morgenstunden.

Der 64-jährige Tatverdächtige hat mittlerweile ein Geständnis abgelegt, konnte jedoch bislang kein Motiv für seine brutale Tat nennen. Noch am selben Abend wurde er in die Justizanstalt Leoben eingeliefert, ein Antrag auf Untersuchungshaft wurde bereits gestellt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand lebten keine weiteren Personen in dem Haushalt, in dem sich die Bluttat ereignete.

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KO KOSMO-Redaktion
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