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WM-Playoff

Emotion pur: Bosnien-Spieler feiern Sieg mit Kultsong von Halid Bešlić (VIDEOS)

Bosnien Feier
FOTO: Screenshot X

Mit Kampfgeist, Heimvorteil und einem blutigen Kopf erkämpft sich Bosnien und Herzegowina den Playoff-Platz – und träumt jetzt vom direkten WM-Ticket.

Bosnien und Herzegowina hat sich mit einem überzeugenden 3:1-Heimsieg gegen Rumänien in Zenica die Playoff-Teilnahme für die Weltmeisterschaft gesichert. Die Mannschaft von Trainer Sergej Barbarez wahrt damit sogar noch die Chance auf die direkte WM-Qualifikation. Sollte BiH am kommenden Dienstag gegen Österreich gewinnen, würde das Team die direkte Qualifikation schaffen und die Österreicher müssten stattdessen den Umweg über die Playoffs nehmen.

Die Partie begann zunächst ungünstig für die Gastgeber, als Daniel Birligea die Rumänen in Führung brachte. Doch die bosnische Elf zeigte Moral und drehte die Begegnung durch Treffer von Routinier Edin Dzeko, dem jungen Esmir Bajraktarevic und Stürmer Haris Tabakovic.

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Spielentscheidende Szene

Die Schlüsselszene der Partie ereignete sich in der 67. Minute beim Stand von 1:1. Der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Denis Dragus traf bei einem Versuch, an den Ball zu kommen, den in der Luft stehenden Nikola Katic mit den Stollen an der Stirn. Der bosnische Innenverteidiger, der früher für Slaven Belupo und Hajduk Split auflief, ging sofort zu Boden und krümmte sich vor Schmerzen. Schiedsrichter Michael Oliver zögerte keine Sekunde und zeigte dem Rumänen für das gefährliche Spiel die Rote Karte.

In Überzahl nützte BiH die Gelegenheit, erzielte zwei weitere Treffer und sicherte sich den immens wichtigen Sieg.

Ausgelassene Feier

Nach dem Erfolg kannte der Jubel keine Grenzen. Nikola Katic teilte in den sozialen Netzwerken ein Video der ausgelassenen Kabinenfeiern.

Weitere Aufnahmen machten schnell die Runde, in denen die bosnische Nationalmannschaft lautstark “Poljem se siri miris ljiljana” anstimmt – einen bekannten Hit des kürzlich verstorbenen Sängers Halid Beslic.

Neben Katic war auch Ivan Sunjic, der frühere Dinamo Zagreb-Profi, unter den singenden Spielern zu sehen.