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Wetterumschwung

Der Winter kommt: Kaltfront bringt Schnee nach Österreich

Schnee_Winter
FOTO: iStock

Während Vorarlberg noch 22 Grad genießt, frieren die Ostregionen bei einstelligen Temperaturen im Nebel. Doch die Wetterkontraste werden bald einer landesweiten Kältewelle weichen.

Der November zeigt sich bisher in den östlichen Landesteilen von seiner typisch nebligen Seite. Auf den Straßen hört man die Menschen seufzen, während sie sich durch die feuchte Kälte bewegen und ihre Schals enger ziehen. Dieses Bild prägte besonders Wien und Niederösterreich in den vergangenen Tagen. Der Wetterdienst Ubimet bestätigt: Die Nebeldecke beschränkt sich hauptsächlich auf Wien, die Donauregion in Niederösterreich sowie das Burgenland. Jenseits dieser Nebelzone herrschen deutlich angenehmere Bedingungen. So genoss Bludenz in Vorarlberg am Samstag milde 22 Grad, während die östlichen Bundesländer mit mageren vier bis acht Grad im Nebel ausharren mussten.

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Für den Sonntag verspricht Ubimet eine Verbesserung der Wetterlage. Die hartnäckigen Nebel- und Hochnebelfelder werden auflockern. Nach einer längeren Phase trüber Witterung dürfen sich auch Wien und Niederösterreich wieder auf Sonnenstrahlen freuen. Von strahlendem Sonnenschein kann allerdings keine Rede sein – eine gewisse Diesigkeit bleibt bestehen. Mit Beginn der neuen Woche wird sich dann über ganz Österreich eine geschlossene Wolkendecke ausbreiten. Die kommenden Tage bringen landesweit graue und nasse Verhältnisse. Nach der vorangegangenen Trockenperiode sind nun auch vereinzelte Regenschauer zu erwarten.

Wintereinbruch naht

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Zusätzlich nähert sich aus nördlicher Richtung eine Kaltfront, die die Schneefallgrenze auf etwa 700 Meter Seehöhe drücken wird. In diesen Höhenlagen, etwa am Arlberg in Vorarlberg, ist mit einer weißen Decke zu rechnen. Diese winterliche Luftmasse sorgt für einen deutlichen Temperaturrückgang im ganzen Land. Die Höchstwerte werden am Dienstag und Mittwoch voraussichtlich die Fünf-Grad-Marke nicht überschreiten. Dies bedeutet nicht nur winterliche Tagestemperaturen – auch die Nächte werden laut Wetterdienst bereits frostig ausfallen.

Wer sein Fahrzeug im Freien parkt, sollte morgens Zeit zum Eiskratzen einplanen.

Schneeaussichten unsicher

Da gegen Ende der kommenden Woche erneut Niederschläge erwartet werden, könnten durchaus auch im Flachland vereinzelte Schneeflocken fallen. Der Wetterexperte dämpft jedoch allzu große Erwartungen im östlichen Flachland: “Das kann man aber noch nicht mit Sicherheit sagen, das müssen wir weiter beobachten.”

Die Hoffnung, den Glühwein auf dem Christkindlmarkt bereits in weihnachtlich-weißer Atmosphäre genießen zu können, sollte also nicht zu hoch gehängt werden.