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RADIKALER ANSATZ

Großbritannien plant Schüler ohne Zustimmung der Eltern zu impfen

(FOTO: iStock)

Die britische Gesundheitsbehörde NHS überlegt offenbar, Kinder im Alter von 12-15 Jahren ohne die Einverständnis der Eltern in den Schulen zu impfen.

Wie „The Telegraph“ am Donnerstag berichtete, erwägt die britische Gesundheitsbehörde NHS scheinbar neue Wege, um eine möglichst große Zahl der Bevölkerung durchzuimpfen: Nun sollen Kinder im Alter zwischen zwölf und 15 in den Schulen geimpft werden – und zwar ohne die explizite Einverständnis der Eltern!

Vorbereitungen laufen
Wie die Tageszeitung weiter berichtet, wurden die regionalen NHS-Dienststellen angewiesen, sich auf die „mögliche Einführung eines Impfprogramms für Zwölf- bis 15-jährige gesunde Kinder ab dem 6. September“ vorzubereiten.

Der „Telegraph“ beruft sich dabei laut eigenen Angaben auf E-Mails der Gesundheitsbehörde National Health Service. Demnach benötigen die Kinder keine elterliche Zustimmung für das Impfprogramm an den Schulen.

Frankreich plant Impfkampagne für Schüler
Auch Frankreich plant eine große Impfkampagne für Schüler. Am Mittwoch legten Bildungsminister Jean-Michel Blanquer und Gesundheitsminister Olivier Véran einen Plan vor: Demnach sollen nach den Sommerferien in Gymnasien und Gesamtschulen so viele Schüler so schnell wie möglich geimpft werden. Alle Kinder ab zwölf Jahren sollten spätestens zu Unterrichtsbeginn Anfang September ein Impfangebot erhalten.

Die Kampagne zur Corona-Impfung solle insbesondere in Vierteln mit einer niedrigen Impfquote vorangetrieben werden. Die zuständigen Minister betonten, dass es dabei vor allem um soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit in Bezug auf die Pandemie gehe.

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