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TRAGISCH

Mutter stirbt nach Hamsterbiss – vor den Augen ihrer Kinder

Mutter stirbt nach Hamsterbiss – vor den Augen ihrer Kinder
FOTO: iStock/Vichai Phububphapan
2 Min. Lesezeit |

In der spanischen Stadt Villarreal ereignete sich kürzlich ein tragischer Vorfall, bei dem eine 38-jährige Mutter kurz nach einem Hamsterbiss verstarb.

Die Frau, kolumbianischer Herkunft, suchte rasch mit ihren beiden Kindern im Alter von elf und 17 Jahren das örtliche Krankenhaus auf. Laut Berichten der spanischen Nachrichtenplattform „El Periodico Mediterraneo“ brach sie gegen 22.30 Uhr, nur wenige Meter vor dem Eingang der Notaufnahme, zusammen.

Trotz sofortiger Bemühungen des medizinischen Personals zur Wiederbelebung erlag die Frau ihren Komplikationen. Die örtliche Polizei sperrte daraufhin das Gebiet ab, und die Leiche wurde zur Untersuchung abtransportiert. Eine Autopsie soll klären, ob der Nagetierbiss direkt oder indirekt zu ihrem Tod beitrug.

Gesundheitsrisiken durch Haustierbisse

Bissverletzungen durch Haustiere, wenn sie unbehandelt bleiben, können erhebliche Infektionsrisiken bergen. Dr. Sabrina Jegerlehner, Notfallärztin am Inselspital Bern, unterstreicht die Notwendigkeit, solche Verletzungen umgehend ärztlich behandeln zu lassen. „Je mehr Zeit vergeht, desto grösser ist die Infektionsgefahr“, warnt sie.

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Die Standardbehandlung solcher Verletzungen umfasst in der Regel eine drei- bis fünftägige Antibiotika-Therapie. Bei tiefergehenden oder verunreinigten Wunden kann zusätzlich eine Tetanus- oder sogar Tollwutimpfung erforderlich sein. Es wird auch geraten, den Tetanus-Impfschutz regelmäßig zu überprüfen und bei Umgang mit unbekannten Tieren den Impfschutz zu klären.