Trump fordert Neuwahlen in Kiew – Kiew antwortet. Während Raketen fallen, eskaliert auch der Streit um Selenskyjs Zukunft.
Die ukrainische Regierung hat auf die jüngsten Äußerungen von Donald Trump reagiert und dessen Forderung nach einem Führungswechsel in Kiew entschieden zurückgewiesen. Außenminister Andrij Sybiha verwies auf der Plattform X auf den starken Rückhalt, den Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Bevölkerung genieße, und machte deutlich, dass internationale Kritik an der Arbeit des Staatsoberhauptes letztlich ins Leere laufe. Trump hatte zuvor öffentlich erklärt, Selenskyj habe mehrfach die Chance vertan, den Krieg zu beenden, und sich für die Abhaltung von Neuwahlen ausgesprochen.
Klare Ansage
Trump hatte seine Position unmissverständlich formuliert: „Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.“ Und weiter: „Ich denke, er sollte Wahlen abhalten.“ Aus Kiew kam darauf eine klare Antwort. Sybiha betonte, Selenskyj genieße die volle Unterstützung sowohl der Bevölkerung als auch des Parlaments, und fügte hinzu: „Äußerungen aus dem Ausland bestätigen nur, dass er seine Aufgabe gut erfüllt. Er verdient Unterstützung.“
Angriffe auf Kiew
Parallel zu den diplomatischen Auseinandersetzungen setzte Russland seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew fort. Bei dem Beschuss wurden acht Menschen verletzt, darunter ein 15-jähriges Mädchen. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte die Öffentlichkeit über den Vorfall auf Telegram.