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Mordverdacht

Frau tot im Stiegenhaus: Lebensgefährte gesteht Auseinandersetzung

Frau tot im Stiegenhaus: Lebensgefährte gesteht Auseinandersetzung
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Streit in einer Wiener Wohnung endet tödlich – eine Frau wird im Stiegenhaus gefunden, ihr Lebensgefährte unter dringendem Verdacht.

In der Nacht auf Freitag wurde eine 35-jährige Frau tot in einem Stiegenhaus eines Wohnhauses in Wien-Landstraße aufgefunden. Neben den Briefkästen des Gebäudes entdeckten Polizeibeamte die Frau mit sichtbaren Blutergüssen und Verletzungen. Noch am selben Tag nahmen die Ermittler den 40-jährigen Lebensgefährten der Frau fest – einen rumänischen Staatsbürger, der zum Zeitpunkt des Einsatzes als Zeuge vor Ort anwesend war.

Die Verstorbene stammte aus Osteuropa und war in Österreich nicht behördlich gemeldet. Sie lebte im Obdachlosenmilieu und hatte ihren Lebensgefährten im vergangenen Sommer am Wiener Hauptbahnhof kennengelernt. In der Folge zog sie bei ihm ein.

Tödlicher Beziehungsstreit

Die Beziehung war jedoch von wiederholten Auseinandersetzungen geprägt, die vorwiegend auf den Alkoholkonsum der Frau zurückgeführt werden. Der Streit, der schließlich zu ihrem Tod führte, nahm seinen Ausgang in der gemeinsamen Wohnung und verlagerte sich ins Stiegenhaus des Hauses. Wie genau es zu dem tödlichen Ausgang kam, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Polizeisprecher Philipp Haslinger schilderte den Ermittlungsverlauf wie folgt: „Er wurde dann von den Kriminalbeamten mehrfach einvernommen, und es hat sich dann ein dringender Tatverdacht gegen den 40-Jährigen herausgestellt, und in weiterer Folge wurde er dann festgenommen.“ Der Verdächtige war bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten und hat die Vorwürfe dem Vernehmen nach im Wesentlichen eingeräumt.

Gerichtsmedizin gefragt

Die Gerichtsmedizin soll nun klären, ob der Tod der Frau durch stumpfe Gewalteinwirkung oder infolge eines Sturzes eingetreten ist.

Die Ergebnisse der Untersuchung stehen noch aus.

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KO KOSMO-Redaktion
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