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Rekordernte

Österreichs Gemüsewunder: Ernte sprengt alle Rekorde!

Österreichs Gemüsewunder: Ernte sprengt alle Rekorde!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Goldene Zeiten für Österreichs Gemüsebauern: Die Ernte übertrifft alle Erwartungen. Trotz nur leicht vergrößerter Anbaufläche steigt der Ertrag deutlich.

Die heimischen Gemüsebauern verzeichnen einen bemerkenswerten Erfolg: Dank günstiger Wetterbedingungen fiel die Ernte in diesem Jahr außergewöhnlich ergiebig aus. Insgesamt wurden 726.800 Tonnen Feld- und Gartenbaugemüse eingebracht – ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und sogar 10 Prozent mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Bemerkenswert dabei: Die Anbaufläche wuchs lediglich um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus den Daten der Statistik Austria hervorgeht.

„Gute Wachstumsbedingungen“ vorgefunden hätten die Pflanzen in der diesjährigen Saison, bilanzieren die Statistiker. Zwar verzögerte das kühle Frühjahr zunächst die Entwicklung, und im Sommer traten vereinzelt Trockenperioden sowie Hagelschäden auf – dennoch überwogen insgesamt die positiven Faktoren.

Rekord bei Wurzelgemüse

Besonders deutlich zeigt sich der Ernteerfolg bei Hülsenfrüchten wie Erbsen sowie beim Wurzel- und Zwiebelgemüse. Mit einer Gesamtmenge von 419.900 Tonnen übertrafen diese Kulturen das Fünfjahresmittel um fast ein Fünftel (18 Prozent). Den Löwenanteil machten dabei Zwiebeln mit 219.900 Tonnen und Karotten mit 124.900 Tonnen aus.

Fruchtgemüse schwächelt

Bei einzelnen Fruchtgemüsesorten wurden allerdings auch moderate Einbußen registriert. Zwar stieg die Gesamternte in diesem Segment auf 170.900 Tonnen – ein leichtes Plus von 1 Prozent zum Vorjahr und 2 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt bei leicht vergrößerter Anbaufläche. Dennoch verzeichneten Tomaten trotz nur geringfügig reduzierter Anbaufläche einen minimalen Produktionsrückgang von 1 Prozent im Jahresvergleich, während bei Gurken ein Minus von 7 Prozent zu Buche schlug.

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KO KOSMO-Redaktion
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