In der franzöischen Stadt Rouen konnte ein möglicher Brandanschlag auf eine Synagoge durch die schnelle Reaktion der lokalen Polizeikräfte verhindert werden. Bei dem Zwischenfall wurde der bewaffnete Angreifer von den Einsatzkräften erschossen, wie von offizieller Seite bestätigt wurde. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Freitags und hat in der Gemeinde und darüber hinaus für großes Aufsehen gesorgt.

Gérald Darmanin, der französische Innenminister, berichtete in einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk X (vormalig Twitter), dass der Angreifer offensichtliche Absichten gehabt habe, das religiöse Gebäude in Brand zu setzen. Er wurde jedoch von den Polizisten, die vor Ort waren, neutralisiert. Laut Darmanin näherte sich der Mann den Einsatzkräften, woraufhin diese das Feuer eröffneten und den Angreifer tödlich trafen.
À Rouen, les policiers nationaux ont neutralisé tôt ce matin un individu armé souhaitant manifestement mettre le feu à la synagogue de la ville. Je les félicite pour leur réactivité et leur courage.
— Gérald DARMANIN (@GDarmanin) May 17, 2024
„Die beherzte und schnelle Reaktion unserer Polizeibeamten hat heute früh eine potenzielle Katastrophe abgewendet. Ein Mann, der offensichtlich vorhatte, die Synagoge der Stadt anzuzünden, wurde außer Gefecht gesetzt. Mein Dank und meine Anerkennung gelten ihrem Mut und ihrer Professionalität,“ äußerte sich Darmanin anerkennend.
Details zum Zwischenfall
Die Polizeikräfte waren wegen Meldungen über Rauchentwicklung in der Nähe der Synagoge alarmiert worden. Vor Ort trafen sie auf den bewaffneten Mann, der nicht nur ein Messer, sondern auch eine Eisenstange bei sich führte. Eine Quelle, die mit den Details des Vorfalls vertraut ist, teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass der Angreifer mit diesen Waffen ausgerüstet war.
Die Ermittlungen dauern an, um die genauen Motive des Angreifers und mögliche weitere Gefahren abzuklären.