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Bergunfall

Rettungsversuch geht schief: Wanderin reißt Helfer mit in die Tiefe

Rettungsversuch geht schief: Wanderin reißt Helfer mit in die Tiefe
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Dramatische Rettungsaktion im Tiroler Gebirge: Ein Hilfsversuch für eine abgestürzte deutsche Touristin zog zwei weitere Bergsteiger in eine gefährliche Lage.

Im alpinen Gelände oberhalb des Innsbrucker Stadtteils Kranebitten ereignete sich am Samstagnachmittag ein folgenschwerer Bergunfall. Eine 23-jährige Touristin aus Deutschland geriet gegen 17.20 Uhr im Bereich des sogenannten Hechenbergl in eine Notlage, nachdem sie sich laut Polizeiangaben im Gelände verstiegen hatte. Die junge Frau konnte sich zunächst noch auf einem Felsabsatz etwa sechs Meter über einem Wanderweg halten.

Ein zufällig in der Nähe befindliches Bergsteigerpaar – ein 29-jähriger Tiroler und seine 27-jährige dänische Begleiterin – bemerkte die prekäre Situation der Wanderin und wollte Hilfe rufen. Während die beiden versuchten, einen Notruf abzusetzen, verlor die Deutsche den Halt und stürzte in Richtung des darunter liegenden Weges. „Der 29-Jährige versuchte, den Sturz abzufangen. Er wurde dabei jedoch von der herabstürzenden Frau mitgerissen“, berichteten die Ermittler der Alpinpolizei.

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Dramatische Kettenreaktion

In weiterer Folge unternahm die dänische Begleiterin des Mannes den Versuch, die beiden Abgestürzten festzuhalten, wurde jedoch selbst mit in die Tiefe gezogen. Die drei Personen rutschten gemeinsam mehrere Meter ab und blieben schließlich im Gebüsch in einer gefährlichen Position hängen.

Großer Rettungseinsatz

Für die Bergung der Verunglückten wurde ein umfangreicher Rettungseinsatz eingeleitet. Neben dem Polizeihubschrauber „Libelle“ und dem Notarzthelikopter „Martin 2″ waren auch Kräfte der Bergrettung Innsbruck sowie Alpinpolizisten im Einsatz.

Am schwersten traf es die 23-jährige deutsche Wanderin, die mit erheblichen Verletzungen per Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik transportiert werden musste.

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KO KOSMO-Redaktion
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