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Blutige Kontrolle

Schwarzfahrer rastet aus – Schaffner ringt mit dem Tod

Schwarzfahrer rastet aus – Schaffner ringt mit dem Tod
FOTO: iStock/megakunstfoto
2 Min. Lesezeit |

Ein Fahrscheinkontrolleur kämpft nach einem brutalen Angriff um sein Leben. Der mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger Schwarzfahrer, sitzt bereits in U-Haft.

Nach einem brutalen Angriff auf einen Zugbegleiter in Homburg (Saarland) sitzt ein 26-Jähriger in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken wirft dem Mann versuchten Totschlag vor. Der 36-jährige Schaffner Serkan C. schwebt nach dem Vorfall in Lebensgefahr und wird derzeit intensivmedizinisch betreut, nachdem er zunächst reanimiert werden musste.

Der Vorfall spielte sich in einem Regionalexpress auf der Strecke zwischen Landstuhl (Rheinland-Pfalz) und Homburg ab. Als der Schaffner den Mann ohne gültigen Fahrschein zum Verlassen des Zuges aufforderte, eskalierte die Situation. Der Schwarzfahrer griff unvermittelt an. Zu möglichen Vorstrafen des Festgenommenen machte die Polizei keine Angaben.

Dank an Ersthelfer

Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla (52), meldete sich auf der Plattform LinkedIn zu Wort und dankte den Ersthelfern. Besonders hob sie einen Bundeswehrsoldaten hervor, der durch sein schnelles Eingreifen möglicherweise Schlimmeres verhindert habe. Auch der Bundespolizei und dem medizinischen Personal sprach sie ihren Dank aus.

Forderung nach Schutz

Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert (61) reagierte erschüttert auf den Vorfall. Der Gewerkschaftschef prangerte die steigende Zahl von Übergriffen im öffentlichen Nahverkehr an und kritisierte scharf, dass die Politik untätig bleibe, während bei Sicherheitsmaßnahmen gespart werde. Palla betonte in ihrem Statement die wachsende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft und forderte verstärkte Schutzmaßnahmen für Bahnmitarbeiter.

Sie kündigte an, gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern und Partnern an Lösungen für mehr Sicherheit arbeiten zu wollen.

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KO KOSMO-Redaktion
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