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ANSCHLAG WIEN

Serbien warnte Österreich vor Islamisten

Kurz und Dacic
FOTO: BKA/Dragan Tatic; Screenshot

Nachdem Serbien sein tiefstes Beileid bekundete, soll sich herausgestellt haben, dass ein Politiker Österreich bereits vor Jahren gewarnt hatte. Ihm sei aufgefallen, dass das Land als Zentrum diverser islamischer Organisationen dienen könnte.

Nach dem Terroranschlag in Wien äußern viele Länder, unter anderem der Balkan, ihr Beileid und bekunden Solidarität. Auch Belgrad setzte ein starkes Statement und ließ sein Parlamentsgebäude rot-weiß-rot erleuchten.

Warnung ignoriert?
Einen Tag nach dem Anschlag erklärte Serbiens Parlamentspräsident Ivica Dačić, dass er Österreich bereits vor Jahren, als er zwischen 2008 und 2012 Innenminister war, warnte. Er hätte die Behörden aufmerksam gemacht, dass das Land als Zentrum des Wahhabismus und diverser islamischer Organisationen geworden sei, erklärte Dačić, aut der staatlichen Presseagentur Tanjug

“Vielleicht hat man uns damals nicht genügend geglaubt. Leider hat sich bestätigt, dass sich alles, worauf wir die USA und Europa im Zusammenhang mit dem islamischen Terrorismus aufmerksam gemacht haben, bewahrheitet“, so der Parlamentspräsident.

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