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SERIENVERGEWALTIGER

Siniša K. missbrauchte 7 Frauen sexuell – jetzt soll er für immer weggesperrt werden

(FOTO: Facebook)

Der gebürtige Serbe Siniša K. (30) soll im Sommer 2020 insgesamt sieben Frauen sexuell misshandelt haben. Die jüngste war noch fast ein Kind. Die Staatsanwaltschaft forderte beim Prozess nun lebenslang.

Sein Prozess begann am 17. Februar 2021. Dem 30-jährigen, gebürtigen Serben werden sieben sexuelle Misshandlungen zur Last gelegt. Siniša K. soll im Sommer 2020 sieben Frauen vergewaltigt haben. Die jüngste von ihnen war noch fast ein Kind. Die Staatsanwaltschaft fordert nun 14 Jahre Gefängnis und danach Sicherungsverwahrung, sprich lebenslang. Die Anwälte von Siniša K. fordern hingegen höchstens zehn Jahre Haft – ohne Sicherungsverwahrung. Am Montag, den 19. April, fällt das Urteil.

Während des Prozesses hatte der Angeklagte seine Taten pauschal eingeräumt. „Ich räume alles ein. Bereue aufrichtig. Das ist alles“ –  Dies ließ Siniša K. vor Gericht über seinen Anwalt ausrichten. Der gebürtige Serbe saß bereits in seiner Heimat als Vergewaltiger über fünf Jahre im Knast (fünf Verurteilungen). Im Oktober 2018 kam er schließlich raus. Dann zog Siniša nach Berlin, lebte dort in einem Hostel und suchte angeblich Arbeit. Seine Freundin war gerade hochschwanger, als die Horror-Serie begann:

Die Fälle:

12. Juni 2020, Fischerhüttenweg, Nikolassee, 17.45 Uhr: Das erste Opfer von Siniša K. (30) war erst 14 Jahre alt! Er überholte mit dem Fahrrad das radelnde Mädchen, drängte sie ab. Dann bedrohte er die 14-jährige mit einem Schraubenzieher und vergewaltigte sie.

15. Juni 2020, Bahnhof Bernau-Friedenstal, 21.30 Uhr: Gerade einmal drei Tage später suchte sich K. schon sein nächstes Opfer, eine 20-jährige Frau. Er verfolgte sie, würgte sie auf einem kleinen Pfad hinter einem Staubecken bis ihr schwarz vor Augen wurde. Dann vergewaltigte er sie.

22. Juni 2020, Waldweg am Strandbad Wannsee, 14 Uhr: Siniša K. (30) bedrohte eine 23-Jährige mit einem Küchenmesser und vergewaltigte sie mehrfach.

28. Juni 2020, Wannseebadeweg, 15 Uhr: Der Serbe kam direkt auf die Frau (18) zu, würgte sie und drückte sie gegen einen Baum. Anschließend verletzte er die Frau und missbrauchte sie sexuell.  

Gerade einmal 3 Stunden später lauerte Siniša K. einer Joggerin (27) am Panzerdenkmal in Kleinmachnow auf. Er verfolgte sie mit dem Rad und bedrohte sie. Dann schlug er ihren Kopf drei Mal gegen eine Baumstamm und vergewaltigte sie. In ihrer Verzweiflung versuchte sich das Opfer am nächsten Tag erneut mit ihrem Peiniger zu verabreden. Doch die Polizei wartete vergeblich.

30. Juni 2020, Teerofenweg in Wannsee, 19 Uhr: Zwei Tage später misshandelte der 30-jährige Serbe eine Radlerin (20). Er warf sie zu Boden und rief: „Just ten minutes sex and then you go home!“ (dt.: „Nur 10 Minuten Sex und dann kannst du nach Hause gehen“). Das Opfer wurde mehrfach vergewaltigt.

14. Juli 2020, Waldweg zwischen Autobahn A115 und Teltowkanal in Potsdam, 11 Uhr: Die 20-jährige Joggerin versuchte noch vor Siniša K. wegzulaufen. Doch er packte sie von hinten und würgte sie: „You speak, I will kill you!“ (dt. „Wenn du sprichst, bring ich dich um!“). Er vergewaltigte die junge Frau im Gestrüpp. Daraufhin gab es eine riesen Verfolgungsjagd mit Hubschrauber, Drohnen, Spürhunden und Warnschüssen. Schließlich konnte der Serienvergewaltiger endlich überwältigt werden.

Für den Angeklagten liegen aufgrund der Vorstrafen die die rechtlichen Voraussetzungen für die Verhängung von Sicherungsverwahrung in Deutschland vor. Das heißt konkret: Haft nach der Haft, um die Allgemeinheit vor ihm zu schützen. Gefährliche Straftäter bleiben so hinter Gittern, auch nachdem sie die verhängte Strafhaft bereits vollständig verbüßt haben.

Am Montag, den 19. April, wird das Urteil erwartet. Die Freundin von Siniša K. brachte unterdessen in Serbien eine Tochter zur Welt.

Quellen und Links: